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Bei den sozial benachteiligten Gruppen unter den Senioren bauen sich die Grundkompetenzen der Lebensführung (Körperpflege, Einkleiden, Einkaufen, Mobilität) im hohen Alter deutlich schneller ab als bei den gut situierten. Auch das Ausmaß sozialer Aktivitäten (Besuche machen und empfangen) sowie der förderlichen Freizeitbeschäftigungen (Ausflüge, Sport, ehrenamtliche Tätigkeiten, Theater- und Kinobesuche) unterscheidet sich nach sozialer Herkunft. Die sozioökonomische und die Bildungslage entscheiden ganz offensichtlich auch im hohen Alter darüber, wie reichhaltig die personalen und sozialen Ressourcen sind, die in der alltäglichen Lebensführung eingesetzt werden können.