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Einzelne durch beruflich Tätigkeiten oder familiäre Verpflichtungen der Kindererziehung eingeschränkt wird. In dieser Phase ist eine flexible und kreative Verbindung von Bildung, Beruf und Privatleben möglich. Im Jahr 2000 war die Lebensdauer zudem erneut angewachsen, und der Lebenslauf war im Vergleich zu 1950 noch stärker untergliedert. Die Lebensphase Kindheit hatte sich auf nun nur noch etwa zwölf Lebensjahre verkürzt, die Jugendzeit hatte sich insgesamt deutlich verlängert und zog sich bis in die Zeit des früheren Erwachsenenalters hinein. Die Lebensphase der »Spätadoleszenz«, die man auch als »Junges Erwachsenenalter« bezeichnen kann, in der noch keine Berufstätigkeit ausgeübt und keine Familie gegründet wurde, hatte sich herauskristallisiert. Damit verbunden war ein späterer Übergang in Beruf und Familie. Das Erwachsenenalter behält zwar seine dominierende Rolle für die Gestaltung des Lebens, ist aber wegen zunehmender beruflicher und familiärer Brüche und der erweiterten Option der Neuanfänge in sich stärker untergliedert als 1950. Heute sind während des Erwachsenenalters durch Arbeitsplatzverlust oder -wechsel und oft auch durch Partnerverlust oder -wechsel vielfältige Neuorientierungen möglich und notwendig. Für viele Menschen ergibt sich nach der ersten Phase des Berufsund Familienlebens ein »zweites Erwachsenenleben« um das 50. oder 55. Lebensjahr, mit neuer Partnerschaft und neuem Familienleben, oft auch mit einem beruflichen Neuanfang. Standen in der davorliegenden Phase Beruf und Karriere im Vordergrund, sind es nun möglicherweise die neu zusammengesetzte Familie und die breit gefächerten Freizeitmöglichkeiten. Auch der Übergang in das Seniorenalter wird hierdurch fließend. Das traditionelle Bild des »Ruhestands« mit völligem Rückzug aus dem Berufs- und Familienleben passt immer weniger, stattdessen ist eine aktive Lebensführung