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Sozialisationsforschung (Grusec/Hastings 2006) sowie die Ansätze zum »Transactional Model of Development« (Sameroff 2009). An diese Ausrichtung eng angelehnt, haben sich die Biografie-Forschung und das Konzept der Lebensführung als wichtige Ergänzungen der Sozialisationsthematik durchgesetzt, die im Folgenden noch vorgestellt werden. Sie stehen neben der eigenständigen Etablierung der Kindheits- und Jugendforschung zum Teil in Konkurrenz zur etablierten Sozialisationsforschung, beanspruchen jedoch nicht, diese vollständig zu ersetzen. Das Modell der generationalen Ordnung nach Bühler-Niederberger versteht aus einer solchen, auf die gesamte Lebensspanne bezogenen Perspektive, Sozialisation als Vorbereitung auf gesellschaftliche Teilhabe, die in asymmetrischen Konstellationen ungleicher Altersgruppen erfolgt. Diese generationalen Arrangements verlangen kompetentes Handeln der Kinder und Jugendlichen, in denen diese selbst als aktive Produzenten, vor allem aber als »Koalitionspartner« in die Herstellung von generationalen Ordnungsrastern einbezogen sind und in diesen aktiv und produktiv Positionen einnehmen. Damit wird das MpR in seiner Perspektive bestärkt, Kinder und Heranwachsende nicht als »Mängelwesen« wahrzunehmen, sondern als sich entwickelnde Subjekte, die ihr Leben aktiv mitgestalten.