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(Habermas 1981): Das Ziel der Subjektbildung ist danach die Beherrschung der Regeln für »vernünftiges Handeln«. Ist dieser Zustand der Entwicklung gegeben, spricht Habermas von der Verfügbarkeit einer kommunikativen Kompetenz. Diese Kompetenz ist für ihn die Fähigkeit, Redesituationen hervorzubringen und an ihnen verstehend teilzunehmen, indem man bestimmte Sprechakte beherrscht. Besonders wichtiger Bestandteil der kommunikativen Kompetenz ist die Fähigkeit zum Diskurs. Im Diskurs wird die Geltung von Sinnzusammenhängen nicht wie in eingelebten und normativ abgesicherten Sprachspielen einfach vorausgesetzt, sondern durch Verständigung und argumentative Begründung ständig neu hergestellt. Eine Verständigung zwischen Menschen ist nach dieser Konzeption nur möglich, wenn eine ideale Sprechsituation vorliegt, wenn also eine gleichberechtigte und unverzerrte Kommunikation hergestellt ist, in der nur der »Zwang des besseren Arguments« gelten kann. Diese Bedingungen der idealen Sprechsituation sind zugleich die Bedingungen der idealen Lebensform, die real nicht immer existiert. Der Begriff der idealen Sprechsituation nimmt in diesem Verständnis die Lebensform vorweg, an der gesellschaftliche Verhältnisse idealerweise zu messen sind. Diese Lebensform ist nur in einer demokratischen Verfassung der Gesellschaft zu verwirklichen (Habermas 1973a). Um kompetent kommunizieren zu können, müssen Menschen die Sprache als Regelsystem beherrschen und die Fähigkeiten der Rollendistanz, Ambiguitätstoleranz und Frustrationstoleranz aufbringen. Hiermit sind Grundlagen des Handelns bezeichnet, mit denen unterschiedliche Erwartungen im Rollenspiel bewältigt werden, die in der täglichen Kommunikation auftreten (Habermas 1973b, S. 128). Ein weiteres theoretisches Element in der Sozialisationstheorie von Habermas ist die Vorstellung von