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| kapitel-3-2-konstantierende-hypothesen | Kapitel 3.2 – konstantierende Hypothesen | 2026-03-15T20:40:00.000Z | Agent | reflection | ownThought | active |
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Kapitel 3.2 – konstantierende Hypothesen
Aus den Auswertungen der Perspektivenanalyse und im Austausch mit den beteiligten Personen ergeben sich folgende konstantierende Hypothesen:
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Leny vergisst nicht nur Gegenstände, sondern auch Aufträge, Informationen, Termine und Abläufe.
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Lenys Vergessen zeigt sich je nach Kontext unterschiedlich. Im Wohnen fällt es vor allem bei Übergängen, Aufträgen und Abläufen auf. In der Schule zeigt es sich vor allem bei Lerninhalten und beim Zuhören. In der Therapie steht es kaum im Vordergrund.
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Verschiedene Bereiche beschreiben, dass Leny bei Belastung, Müdigkeit, Reizfülle und vielen gleichzeitigen Anforderungen mehr vergisst.
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Einzelne Bereiche beschreiben auch, dass sich Leny Dinge besser merken kann, wenn sie für ihn wichtig oder interessant sind.
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Leny ist bei konkretem Tun oft sicherer orientiert als bei zeitlicher Orientierung und bei Abläufen, die er mental behalten muss. Bisherige Versuche, ihm diese Abläufe einzuprägen, bringen nur wenig Verbesserung.
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Leny beschreibt seine Orientierung selbst unterschiedlich. An vertrauten Orten ist er gut orientiert. Neue Orte und Wege merkt er sich langsamer. Wochentage und Monate fallen ihm ebenfalls schwer.
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Ausweichen oder Nicht-Reagieren zeigt sich bei Leny vor allem bei Anforderungen, bei belastenden Themen, bei Überforderung und bei Müdigkeit.
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Einzelne Erwachsene deuten Lenys Ausweichen unterschiedlich. Es wird als etwas nicht wollen, etwas nicht mögen, als Müdigkeit oder als Überforderung beschrieben. Der Bereich Therapie und auch Leny selbst beschreiben Ausweichen in einzelnen Situationen als Schutz vor starken Emotionen.