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6.6.2.2.2 Das Familien- bzw. Systembrett
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Das von einer Gruppe um Kurt Ludewig entwickelte Familienbrett (Ludewig
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et al. 1983) bietet die Möglichkeit, Beziehungskonstellationen nach den
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Dimensionen
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Nähe – Distanz,
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zentral – marginal,
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Unterordnung – Überordnung
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darzustellen. Hier werden nicht Personen im Raum zu einem Bild
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zusammengefügt, sondern Holzklötze auf einem Brett. Deshalb fehlt das in
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der Skulptur enthaltene Element der Körpersprache. Das wiederum
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erleichtert es vielen Auftraggeberinnen, ihre inneren Bilder von
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Beziehungskonstellationen auf dem Brett zu stellen und zu reflektieren.
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Denn die Sprache des Körpers bewusst sprechen zu lassen verlangt eine
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Öffnung für die und Geborgenheit in der Situation, die nicht zwangsläufig
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in jeder professionellen Unterstützungssituation gegeben ist. An diesem
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Punkt ist das Familienbrett gegenüber der Skulptur im Vorteil.
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Das Familienbrett wurde zunächst für die Darstellung von familiären
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Konstellationen entwickelt. Heute, im Zuge der Weiterentwicklung der
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Familien- zur Systemtherapie, wird es auch für die visuelle Darstellung
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anderer Systeme verwendet. Es kann deshalb auch als Systembrett
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bezeichnet werden. Ich verwende im Folgenden beide Bezeichnungen
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synonym.
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Das Brett hat eine Umrandung, welche die Grenze des inneren Systems
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darstellt. Das Feld zwischen Grenzlinie und Kante des Holzbrettes zeigt den
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Überschneidungsbereich zwischen den Personen und Elementen des
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inneren Systems und solchen, die für dieses noch wichtig, aber dennoch
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randständig sind. Die Figuren haben ein Gesicht, damit Blickrichtungen als
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Ausdruck der Bezogenheit vs. Beziehungslosigkeit dargestellt werden
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können. Die Klötze sind verschieden groß, um die Dimension Unterordnung
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vs. Überordnung auszudrücken. Es gibt runde und eckige Klötze, um die
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Metapher rund = weiblich und eckig = männlich als psychische
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Einschätzung den Mitgliedern des Systems zuordnen zu können (siehe
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Ritscher 1998, S. 135 ff.).13
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