2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/452.md

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sind die Fragen nach den Ausnahmen: „Wann und in welcher
Situation tritt ihr Problem nicht auf?“, „Was würde passieren, wenn
Sie morgen früh aufwachen, und das Problem wäre verschwunden?“,
„Wie könnten Sie ihr Problem auf Urlaub schicken und es ab und zu,
wenn es Ihnen passt, wieder zu einem Kurzbesuch einladen?“ Solche
Fragen zielen auf die konstruktive Alltagsbewältigung jenseits der
Probleme und rücken die dabei gezeigten Kompetenzen und
Ressourcen in den Vordergrund. Diese sind der Ausgangspunkt für
die Problemlösung.
Eine Perspektive der lösungsorientierten Therapie ist für die
systemische Arbeit unverzichtbar geworden: das Spiel mit den
lebensbejahenden Möglichkeiten der Zukunft, die dadurch in den
Raum der Gegenwart hereingeholt werden, die Hoffnung auf
Veränderung stärken und dafür auch konkrete Wege aufzeigen.