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Freizeitgruppen zusammenfinden. Das Ziel war es, dass die langjährig
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hospitalisierten Menschen die Selbstverantwortung für ihr Leben
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zurückgewinnen und es nach eigenen Interessen gestalten können,
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anstatt sich der Ordnung einer „totalen Institution“ (Goffman 1973)
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zu unterwerfen.
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Netzwerke können formal sein, dann werden sie im
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Zusammenspiel von Fachkräften und interessierten Bürgerinnen
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organisiert, sind juristischen Regularien unterworfen und werden
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durch die öffentliche Hand unterhalten oder subventioniert.
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Ein gemeindepsychiatrischer Verbund mit Sozialpsychiatrischem
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Dienst, Wohngruppen, betreutem Einzel- und Paarwohnen,
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Tagestätte, „Werkstatt für psychisch Kranke“, Tagesklinik und
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ärztlichen Praxen wäre ein solches formales Netz. Informelle
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Netzwerke entwickeln sich als Formen alltäglicher Kommunikation
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und gegenseitiger Unterstützung „jenseits von Markt und Staat“ (Olk
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u. Heinze nach Keupp 1987, S. 165). Sie sind strukturell oft weniger
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verankert und diskontinuierlich; ihre Existenz und Lebensfähigkeit
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hängt am unmittelbaren Engagement der in ihnen sich selbst
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organisierenden Menschen. Ein Beispiel hierfür sind die Bewegungen
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der Angehörigen „psychisch Kranker“, der Psychiatrieerfahrenen und
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der in diesem Kontext entstandenen Selbsthilfegruppen.
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Netzwerke haben die Funktion der Unterstützung, des Schutzes,
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der Bewältigung von Krisen und der Kontrolle. Wir sind gewohnt, vor
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allem auf die ersten drei Gesichtspunkte zu blicken und den
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manchmal auch hilfreichen Kontrollaspekt zu vergessen. Ein Beispiel
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dafür wäre die Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker (AA), in
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der die gegenseitige Kontrolle der Gruppenmitglieder hinsichtlich
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einer Rückfallgefährdung Teil des von allen akzeptierten Konzepts ist.
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Hinsichtlich der Unterstützungs- und Krisenbewältigungsfunktion
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sozialer Netzwerke gibt es einige empirische Befunde.
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„(1) Affektive Unterstützung: N.e (= Netzwerke; W. R.), in denen
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sich die meisten Mitglieder untereinander kennen (hohe Dichte),
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ähnliche soziale Attribute haben (hohe Homogenität) und nahe
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beieinanderleben (geringe Dispersion), vermitteln am ehesten
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