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gesellschaftlichen Maßstab an der Produktion sich beteiligen kann
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und die häusliche Arbeit sie nur noch in unbedeutendem Maße in
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Anspruch nimmt“ (Engels 1969, S. 182). Es trat aber in der
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zunehmenden Einengung der marxistischen Diskussion von einer
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philosophisch begründeten Weltanschauung zu einer (ziemlich
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erfolglosen) ökonomischen Praxislehre wieder in den Hintergrund. Die
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Frauenbewegung hat dieses Thema dann unwiderruflich in den
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Vordergrund der gesellschaftlichen Diskussion gebracht: Jedes
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gesellschaftliche Phänomen, jedes gesellschaftliche Ereignis
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beinhaltet auch die Gender-Thematik: Menschen handeln immer als
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gesellschaftliche und geschlechtliche Wesen. Ein Modell der
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Gesellschaft kann deshalb auf die Gender-Perspektive nicht
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verzichten.
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Ich werde das gesellschaftliche Gesamtsystem und seine
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Teilbereiche nicht wertfrei mithilfe formaler Strukturen der
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Systemtheorie beschreiben (beispielhaft hierfür Luhmann 1986, 1998;
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Willke 1993). Stattdessen wähle ich die Position der „Kritischen
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Theorie“ als Ausgangspunkt (Horkheimer 1970). Sie analysiert das
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gesellschaftliche System vor dem Hintergrund von Leitideen für eine
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wünschenswerte Entwicklung. Diese Leitideen – Menschenrechte,
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eine globale soziale und ökologische Solidarität sowie die
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Ermöglichung gleicher sozialer Chancen für das persönliche
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psychosoziale Wachstum – wurden von Habermas einmal
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zusammenfassend als die „Idee des guten Lebens“ bezeichnet.
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In Abbildung 19 werden die vier Segmente Ökonomie, Politik,
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Kultur, Wissenschaft/Technologie als Teile des gesellschaftlichen
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Ganzen dargestellt. Die Gender-Perspektive steht quer zu ihnen, denn
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sie ist für jeden Bereich eine grundlegende Struktur.
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