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das Herzstück einer Einrichtung. Doch nicht selten wird das in der Hierarchie nicht wahrgenommen. Was bedeutet dies für ihre Möglichkeiten der Mitbestimmung? Partizipation erfordert Sachkompetenz für alle. Die Helferinnen in der Einrichtung sind die Expertinnen ihrer Arbeit, allesamt, wenn auch auf unterschiedlichen Bühnen: „Das interprofessionelle Gefüge in der Einrichtung muss demnach mit den Entwicklungen einer gesteigerten Fachlichkeit mithalten können und alle Fachkräfte müssen in der Lage und bereit sein, über das eigene Handeln und die eigene Haltung zu reflektieren bzw. sich infrage zu stellen.“ (Tiefenthaler/Gahleitner 2016, S. 178). Einige Einrichtungen haben gute Erfahrungen mit traumapädagogischen Weiterbildungen mit allen Kolleginnen (Küchenpersonal, Pädagoginnen, Leitungen und therapeutische Dienste) gesammelt. Im AWZ z. B. wird das Fachwissen auch der Verwaltung und Haustechnik zur Verfügung gestellt, auch sie sind Teil der Traumapädagogik (Sauerer 2017, S. 15). Wenn der Veränderungsprozess von allen Funktionsgruppen mitgestaltet wird, verändert das die Einrichtungskultur nachhaltig. „Das höhere fachliche Niveau und eine veränderte Grundhaltung so die Mitarbeiter/innen selbst über den Prozess der Schulung wird nur erreicht, wenn der Veränderungsprozess von der gesamten Organisation getragen und zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und Leitungsebenen eine Arbeit auf Augenhöhe möglich wird, also ein kollegialer, interdisziplinarer, hierarchieunabhängiger Austausch entsteht.“ (Tiefenthaler/Gahleitner 2016, S. 178) Eine traumasensible Organisationsveränderung kann mit der Entwicklung traumapädagogischer Interventionen wie  partizipative Strukturen auf allen Ebenen, transparente, partizipative Gestaltung von Aufnahme- und Abschiedssettings, von Hilfeplangesprächen, traumainformiertes (Fall-)Verstehen, Räume zum Selbst-Verstehen korrigierende Bindungserfahrungen, emanzipative Sexualpädagogik