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Reaktionen und Empfindungen wahrnehmen und reflektieren,
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können sie in Beziehung bleiben.
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Sicher muss es einen Übertragungsraum geben, in dem die
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Gefühle des Mädchens oder Jungens von heute und von damals
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sein dürfen und wahrgenommen werden. Über die Dimensionen
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des Übertragungsraumes gibt es unterschiedliche Auffassungen.
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Pflegeeltern z. B. sollen die „[…] Übertragungsbeziehung im Hier
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und Jetzt wirklich anzunehmen, statt sie – durch einen direkten
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Verweis auf die früheren Eltern – rasch auflösen zu wollen.“ (Nienstedt 2002, S. 61). Nienstedt ist der Meinung, das Kind muss Schritt
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um Schritt selbst die Entdeckung machen, dass die Pflegeeltern in
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Wirklichkeit schützend sind und die berechtigten Gefühle etwas
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mit einer anderen Realität zu tun haben. Man kann hierzu anderer
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Meinung sein. Auch im Kontext von Therapie gibt es die Auffassung,
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die Übertragung sich nicht endlos entfalten zu lassen, sie aufzuklären und die Patient*innen einzuladen, die Nützlichkeit dieser
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(regressiven) Übertragungen für ihr Leben heute zu überprüfen
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(Reddemann 2003). Ich bewerte die Wirkkraft traumatischer Erfahrungen eher als Beeinträchtigung der aktuellen Beziehungen,
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weniger als Chance zur Bewältigung und plädiere für eine Korrektur,
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wann immer es notwendig ist. Im pädagogischen Alltag geht es
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nicht darum, allzeit traumatische Übertragungen in obigem
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Sinne aufzulösen. Manchmal wird man einfach aushalten und
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manchmal schützend beenden. Da Kinder durch die Übertragung
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traumatischer Erfahrungen Wachstumschancen, neue Bindungserfahrungen blockieren, wird es immer wieder Situationen geben,
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in denen die Auflösung dieser Erfahrungen durch Spiegeln und die
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gemeinsame Suche nach alternativen Handlungsmöglichkeiten zu
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Verstehen und persönlichem Wachstum führen.
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Lei(d)tfaden zum Umgang mit traumatischer Übertragung
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– Traumatische Übertragungen wahrnehmen
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– Innehalten, Gegenreaktionen wahrnehmen
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– Aus Gegenreaktion rausgehen
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– In Beziehung bleiben
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