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Arbeitsfelder zur Unterstützung bei traumatischen Belastungen
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Notfallpsycholog*innen-Netzwerke, Handlungsanleitungen für Schulen. Psychosoziale Notfallversorgung oder Krisenintervention ist »eine unmittelbare psychosoziale Unterstützung, welche (wie der Name schon sagt) einerseits auf die psychischen, aber auch auf die sozialen Bedürfnisse von betroffenen Individuen oder
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Gruppen fokussiert« (Juen/Warger 2015, S. 164). Sie wirkt in der peritraumatischen Phase (Juen/Warger 2015, S. 163) bei Großschadenslagen und Katastrophen
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ebenso wie bei Unfällen, Krankheiten, Tod, Suiziden. Inhalt ist die bedürfnis- und
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ressourcenorientierte Unterstützung von Betroffenen in der Akutphase nach traumatischen Ereignissen. In diesen Kriseninterventionen sind auch viele non-governmental-Organisationen (NGOs) wie DRK, Malteser Hilfsdienst, medica mondial, medico international beteiligt.
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Die Vielfalt der Traumaarbeit wird gerade dort deutlich, wo sie am dringendsten ist, im Kontext von Krieg und Verfolgung. David Becker berichtet in seinem
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Buch »Die Erfindung des Traumas – verflochtene Geschichten« (Becker 2006) von
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während des Krieges traumatisierten bosnischen Frauen, die in einem Selbsthilfeprojekt durch die Fürsorge für alleinstehende, alte Menschen Perspektiven für sich
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und andere geschaffen haben (Becker 2006, S. 208), eine Form der Traumabewältigung, die die Isolation aufhebt und Gefühle von Selbstwirksamkeit und Schutz
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vermittelt. Durch die sozialen Bedingungen wird gerade bei Krieg und Verfolgung
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die Bedeutung einer Traumaarbeit deutlich, die rekontextualisiert und dies durch
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Methoden und Inhalte zum Ausdruck bringt. In der gemeinwesenorientierten
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Traumaarbeit z. B. von medico international in Nicaragua bedeutet dies, dass sich
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die durch Armut und politische Verfolgung schwer belasteten Gemeinden in ihren
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Selbsthilfegruppen sowohl mit der Überwindung der Armut als auch mit der Regulation traumatischer Erinnerungsebenen beschäftigen.
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»Es gibt viele Wege der Heilung und es gibt viele Orte, die dazu beitragen oder
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sie behindern« (Weiß 2023, S. 24). Für die Weiterentwicklung der Traumaarbeit ist
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es wichtig, den Kontext der traumatischen Erfahrungen immer zu berücksichtigen, die Menschen durch zentrale Haltungen wie Respekt, Verständnis und die
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Bereitschaft zur Beziehung (Becker 2006) zu schützen und zu begleiten und sich
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über die unterschiedlichen Wege auszutauschen. Der Traumabereich ist ein besonders gutes und anschauliches Beispiel für »psychosoziale Vermittlungsarbeit«,
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ihre Schnittstellen und interdisziplinären Herausforderungen und den vielfältigen
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Einsatz psychosozialer Fachkräfte aus verschiedensten Bereichen.
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Schlussgedanken und Ausblick
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Selbstverständlich und sinnvollerweise bestehen zwischen den vielen Angebotsformen auch zahlreiche Übergänge und insbesondere in Österreich auch Psychotherapieverfahren wie die Integrative Therapie (Leitner/Höfner 2020), die stärker
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