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sind Ergebnisse, die den bereits genannten Wandel in den Erziehungspraktiken noch einmal sehr deutlich machen. Eltern sind immer weniger Autoritäten, die überwunden werden müssen, sondern partnerschaftlich im Prozess des Aufwachsens mit ihren Kindern verbunden. Ebenso gut erkennbar wird dies bei der Beantwortung der Frage, ob die Eltern als Erziehungsvorbilder dienen. 69 Prozent der Jugendlichen bestätigen dies im Jahr 2002 und sogar 74 Prozent im Jahr 2019. Auch der Blick auf das, was Jugendliche als wichtig erachten, zeigt wie wichtig Beziehungen in der Lebenswelt sind. Hier rangieren nach den Erkenntnissen der Shell Jugendstudie 2019 gute Freunde und eine vertrauensvolle Partnerschaft ganz vorn. Materielle Interessen und die Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse sind dagegen viel weniger bedeutsam in der Prioritätensetzung.