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- Die Funktion der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten: Schließlich lässt sich die Sozialisationsfunktion der Wissens- und Kompetenzvermittlung identifizieren. Die Vermittlung von Fertigkeiten zur Analyse fachlicher Zusammenhänge ist dabei nicht nur von den konkreten Inhalten abhängig, sondern auch von der Art und Weise der Vermittlung und Präsentation dieser Inhalte durch die Lehrkräfte. Im Unterricht eignen sich Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissensbestände und Methoden an, sondern lernen zugleich, wie man sich mit den Anweisungen und Eigenarten der Lehrkräfte arrangieren kann, dass die zu erbringenden Leistungen innerhalb von bestimmten Zeitabschnitten erledigt sein müssen und wie durch Allianzen mit anderen Schüler*innen die Kriterien für die Leistungsbeurteilung durch Lehrkräfte beeinflusst werden können. Individueller und gesellschaftlicher Nutzen von Bildung
Die fachliche und pädagogische Ausbildung der Lehrkräfte spielt eine große Rolle für ihre Kompetenz bei der Gestaltung der Interaktion in den pädagogischen Settings und der Vermittlung von Lern- und Unterrichtsinhalten. Das gilt besonders in den heutigen Zeiten, in denen schnell und einfach auf interaktive Informations- und Kommunikationsmedien zugegriffen werden kann. Die ideale Rolle der Lehrkräfte ist in dieser Hinsicht die von Moderatorinnen und Moderatoren für selbst organisierte Lernprozesse. Je mehr Bildungs-Selbstmanagement diese betreiben können, desto besser fällt ihre Lernbilanz aus. Das Konzept des zuvor erörterten Zieldreiecks der Erziehung im sechsten Prinzip lässt sich in Ansätzen auch auf die Schule übertragen, denn auch das Handeln von Lehrkräften ist im Idealfall durch die ausgewogene