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meine Mama gehaut hat … und da lag sie einmal am Boden halt, am Bauch halt, und er hat sie dann an den Haaren gezogen und das tat ihr am meisten weh, ich kann mich nur an das Ž›’——Ž›—ǯȱ Œ‘ȱ Š›ȱŠžȱŽ–ȱŽĴȱ‘Š•ȱž—ȱ‘Š‹ŽȱŠȱŽ Ž’—ǰȱ’ŽȱǽŠ–ŠǾȱ‘ŠȱŽ’Ž—•’Œ‘ȱ’––Ž›ȱ geschrieen … ich wollte ihr, glaub ich, schon helfen, aber ich konnte das nicht.“

Amela wird von Gefühlen der Angst und Hilflosigkeit überschwemmt, die sie körperlich als Lähmungszustand empfindet. Sie erleidet dabei einen Ichverlust, der sich in einem Gefühl der Selbstentfremdung äußert, die traumatische Situation erschüttert ihr Empfinden, ein konstantes Selbst zu haben. Die Erniedrigung ihrer Mutter empfindet sie ebenso verletzend wie die Misshandlung. Amela beschreibt, wie sie die Kontrolle über ihre Gefühle und ihren Körper verliert: Ǯ’›ȱ’—ȱŽœȱŠ—£ȱŠ—Ž›œȱŠ•œȱœ˜—œǯȱŽ’—ȱŠžŒ‘ȱ‘ŠĴŽȱœ§—’ȱŠ—Ž›Žȱ Žû‘•Žǯȱ’›ȱ”Š–Ž—ȱ’Žȱ Tränen von selbst heraus, sie kamen einfach von selbst.“

Die Misshandlung der Mutter spürt sie im eigenen Körper: „Die Schläge, die meine Mama bekam, spürte ich in meinem Bauch von einem hin und her Ž››Ž—ȱǯǯǯȱŠœȱ–ŠŒ‘Žȱ–’Œ‘ȱ›Šž›’ǰȱž—ȱǽ’Œ‘Ǿȱ‹Ž”Š–ȱ—œǯȱŽ’—ȱŠžŒ‘ȱ‘ŠĴŽȱ—œǰȱ–Š—Œ‘–Š•ȱ‘ŠĴŽȱŽ›ȱž–ȱ–Ž’—ŽȱŠ–Šȱ—œǰȱ–Š—Œ‘–Š•ȱœ˜Š›ȱ‘ŠĴŽȱ’Œ‘ȱž–ȱ–Ž’—Ž—ȱŠŽ›ȱ—œǯȱŠœœȱ er nicht weiß, was er tut“.

Abb.1

Das Miterleben der Schläge, die ihre Mutter bekam, symbolisiert Amela auf ihrer Zeichnung (Abb.1) mit Zick-Zack-Strichen im Bauch. Dieses „Hin- und Herzerren“, wie sie ihren Zustand im Bauch beschreibt, bringt die körperliche Reizüberflutung durch Angst zum Ausdruck, zugleich verweist es auf Ambivalenzgefühle, zwischen Mutter und Vater hin- und hergerissen zu sein, denn Amela hatte ihren Vater auch gern gehabt.