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53 ˜•Žȱǯǯǰȱ›˜˜”œȱǯǯǰȱŽŽȱǯǰȱŒ —¢›ŽȬ–’‘ȱǯȱǭȱ ŠěŽȱǯ ǯȱǻŘŖŖřǼDZȱ‘Žȱ쎌œȱ˜ȱ‘’•›Ž—Ȃœȱ Exposure to Domestic Violence: A Meta-Analysis and Critique. Clinical Child and Family Psychology Review, 6, 171-187. Wurdak M. & Rahn A. (2001): Kinder im Umfeld häuslicher Gewalt Erfahrungen aus der Arbeit im Frauenhaus und Vorstellung der Jugendhilfemaßnahme „Begleiteter Umgang“ und Ǯ ˜—›˜••’Ž›Ž›ȱ–Š—ȃǯȱŠ–’•’ŽȱŠ›—Ž›œŒ‘ŠĞȱž—ȱŽŒ‘ǰȱŝǰȱŘŝśȬŘŞŖǯ Yates, T. M., Dodds, M. F., Sroufe, L. A., & Egeland, B. (2003): Exposure to partner violence and child behavior problems: A prospective study controlling for child physical abuse and neglect, child cognitive ability, socioeconomic status, and life stress. Development & Psychopathology, 15, 199-218. Zahn-Waxler C. (1993): Warriors and Worriers: Gender and Psychopathology. Development and Psychopathology, 5, 79-89.

Philomena Strasser „In meinem Bauch zitterte alles.“ Traumatisierung von Kindern durch Gewalt gegen die Mutter. Häusliche Gewalt gegen Frauen stellt eine Form psychischer Gewalt gegen ’—Ž›ȱŠ›ǰȱ’ŽȱŽ›œȱ•Š—œŠ–ȱ’–ȱŽ žœœœŽ’—ȱŽ›ȱ[Ž—•’Œ‘”Ž’ȱ Š‘›Ž—˜–men wird. Kinder misshandelter Frauen waren in den Institutionen unserer Gesellschaft lange Zeit die vernachlässigten und vergessenen Opfer häuslicher Gewalt. Doch Kinder werden nicht nur als Opfer vergessen - sie werden auch als Subjekte, als gleichwertige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten, Bedürfnissen und Ansprüchen, einer eigenen Sprache und Ausdrucksfähigkeit, mit eigenen Gedanken und Perspektiven vergessen und unzureichend wahrgenommen. In dieser mangelnden Wahrnehmung und Wertschätzung von Kindern als Betroffene häuslicher Gewalt ist die Familie ein Spiegel der Gesellschaft. Um Kindern eine Sprache zu geben und die Folgen der ZeugInnenschaft häuslicher Gewalt aufzuzeigen, habe ich in den Jahren 1997 und 98 eine qualitative Studie mit Kindern und Müttern aus österreichischen Frauenhäusern durchgeführt. Im Folgenden werde ich anhand exemplarisch ausgewählter Interviewtexte aus meiner Studie „Kinder legen Zeugnis ab“14 das traumatische 14 Insgesamt habe ich 39 Kinder und Jugendliche ab der Altersstufe von 10 Jahren, ihre erwachsenen Geschwister und ihre Mütter interviewt. Zeichnungen ergänzten die Interviews und erleichterten den Kindern ihren Zugang zur Sprache. 2001 wurde die Studie in überarbeiteter Form mit dem Titel „Kinder legen Zeugnis ab. Gewalt gegen Frauen als Trauma für Kinder“ veröffentlicht und 2005 wiederaufgelegt.