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Der Blick der Forschung

Begriff des Kindeswohls (siehe Zitelmann in diesem Band) mit einem qualifizierten Verständnis von Bindung (siehe Fegert in diesem Band) in Einklang mit den Sicherheitsinteressen und Ängsten von Müttern zu bringen.

Kinder im Kontext innovativer Beratungs- und Unterstützungsangebote Ǯ ȱ ŗŝŜŚǰȱ ŗŖDZřŖȱ Ȯȱ ŗŚǯŚŖȱ ‘›DZȱ ’—ȱ şȬ“§‘›’Ž›ȱ ž—Žȱ ›žœœ’œŒ‘Ž›ȱ Ž›”ž—Ğȱ ›žĞȱ –Ž‘›–Š•œȱ ‘’—Ž›Ž’—Š—Ž›ȱ”ž›£ȱŠžœȱŽ’—Ž›ȱŽ•Ž˜—£Ž••ŽȱŠ–ȱŠ‘—‘˜ȱ˜˜ȱŠ—ǰȱ Ž’•ȱŽ›ȱž—ȱœŽ’—ŽȱžĴŽ›ȱ ’•Žȱ ‹›ŠžŒ‘Ž—ǯȱ Ž’—Žȱ žĴŽ›ȱ œ™›’Œ‘ȱ ”Ž’—ȱ ŽžœŒ‘ǰȱ Žœ‘Š•‹ȱ –žœœȱ Ž›ȱ ’Žȱ Ž•Ž˜—ŠŽȱ ’––Ž›ȱ ”ž›£ȱ ž—Ž›‹›ŽŒ‘Ž—ǯȱ’Žȱ‹Ž’Ž—ȱ‹Žę—Ž—ȱœ’Œ‘ȱ—ŠŒ‘ȱžœ”ž—ĞȱŽœȱ ž—Ž—ȱœŽ’ȱŗŖȱАޗȱŠ–ȱŠ‘—‘˜ȱ ˜˜ǰȱœ’Žȱœ’—ȱŸ˜›ȱŽ–ȱŠŽ›ȱŽĚûŒ‘Žǯȱ’ŽȱŽ›œŽȱ ŽŽǰȱŠœœȱ’Žȱ‹Ž’Ž—ȱœ’Œ‘ȱ£ž›ȱ˜•’£Ž’ȱ‹ŽŽben, um dort eine Mobile Intervention zu machen, lässt sich nicht realisieren. Die zweite Idee ist die Bahnhofsmission. Ich kündige die beiden dort telefonisch an. Als ich in der Bahnhofs–’œœ’˜—ȱŽ’—›ŽěŽǰȱ Š›Ž—ȱ’Žȱ‹Ž’Ž—ȱ›Ž•Š’Ÿȱ›ž‘’ȱ˜›ǯȱœȱœŽ••Žȱœ’Œ‘ȱ‘Ž›ŠžœǰȱŠœœȱœ’Žȱ‹Ž›Ž’œȱ ’–ȱ›ŠžŽ—‘Šžœȱ Лޗǰȱ˜›ȱЋޛȱĚûŒ‘Ž—ȱ–žœœŽ—ǰȱ Ž’•ȱŽ›ȱŠ——ȱœ’Žȱ˜›ȱŽž—Ž—ȱ‘ŠĴŽǯȱ’Žȱ leben seit mehreren Tagen auf der Straße und sind daran interessiert, außerhalb von Berlin untergebracht zu werden. (…) Ich organisierte die Unterbringung und setzte die beiden noch in den richtigen Zug.“ (Einsatzprotokoll einer Mobilen Intervention, WiBIG 2004 a: 284)

Neu im Hilfeangebot sind Modelle zugehender Beratung, die die herkömmliche Komm-Struktur ergänzen, wie die Interventionsstellen und die Mobile Intervention. Interventionsstellen sind Beratungseinrichtungen, die nach polizeilicher Intervention bei häuslicher Gewalt benachrichtigt werden und proaktiv Kontakt zu den gewaltbetroffenen Frauen teilweise auch zu männlichen Gewaltopfern aufnehmen. Sie senken die Schwelle des Zugangs zu Information und Unterstützung und übernehmen eine Lotsenfunktion im Unterstützungssystem sowohl für Frauen als auch für Kinder. Zur Evaluation der Interventionsstellen in Mecklenburg-Vorpommern und der Mobilen Intervention in Berlin setzte WiBIG (2004 a) Dokumentationsbögen ein, auf denen die sozialstatistischen Daten der Klient/innen festgehalten wurden, und führte eine Betroffenenbefragung durch. Bei 56% der Klientinnen der Interventionsstellen (610 von 1089) lebten insgesamt 1130 Kinder im Haushalt.8 Insgesamt 45% dieser Kinder waren im betreuungsbedürftigen Alter.9 Sie können für ihre gewaltbetroffenen Mütter ein Hindernis bei der Hilfesuche bedeuten, wenn Frauen ihren Kindern die Familie und den Vater erhalten wollen und keine weiteren rechtlichen Schritte gegen den Partner unternehmen, sie können Frauen aber auch darin bestärken, sich für rechtliche Schritte oder eine Trennung zu entscheiden, vor allem, wenn sie unmittelbar selbst von Gewalt durch den Vater betroffen sind. Dies wurde in 29% der IST-Beratungen, in denen minderjährige Kinder in der Familie lebten 8 Bei 103, d.h. 10% der Klientinnen blieb es den Beraterinnen unbekannt, ob Kinder im Haushalt lebten. 9 Im Vergleich dazu: Die Evaluation des österreichischen Gewaltschutzgesetzes, die auch im Überblick die Arbeit der Interventionsstellen in den österreichischen Bundesländern dokumentiert, beschreibt die „typische Klientin“ einer Interventionsstelle als weiblich, zwischen 31 und 40 Jahren alt mit mehreren Kindern (Dearing, Haller 2000, S. 60 ff).