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# Evidence: Bedeutung und Funktion von Hypothesen im Konzept Kooperative Prozessgestaltung – Vergleich zur systemischen Arbeit
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Source document: [praxis](../../documents/praxis/praxis.md)
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## Reference 1
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** Bedeutung und Funktion von Hypothesen im Konzept Kooperative Prozessgestaltung Ein Vergleich zur Hypothesenbildung in der systemischen Arbeit
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- **Pages:** 107
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- **Lines:** 1250–1250
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- **Quote:** "Hypothesen als methodische Hilfsmittel sind in der fallbezogenen Sozialen Arbeit weitgehend unbestritten und ihr Einsatz ist weit verbreitet. In diesem Beitrag werden Funktion und Formen von Hypothesen im Konzept Kooperative Prozessgestaltung (KPG) einerseits und in der systemischen Arbeit andererseits untersucht. Es wird geprüft, ob und wie die im Konzept KPG in den beiden Prozessschritte Analyse und Diagnose genutzten Hypothesen mit Hypothesen der systemischen Arbeit verbunden werden können."
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## Reference 2
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 1.2 Bedeutung von Hypothesen in der fallbezogenen Sozialen Arbeit
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- **Pages:** 108
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- **Lines:** 1266–1266
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- **Quote:** "Sowohl der systemische Ansatz als auch das Konzept KPG geniessen in der Praxis der Sozialen Arbeit eine stetig zunehmende Anerkennung und Verbreitung. In beiden Konzepten hat die Hypothesenbildung einen grossen Stellenwert. Ein Blick in den aktuellen Diskurs zu sozialer Diagnostik und Prozessgestaltung genügt, um festzustellen, dass Hypothesen in der fallbezogenen Sozialen Arbeit allgemein gut etabliert sind."
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## Reference 3
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 2.1 Konstatierende Hypothesen in der Analyse
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- **Pages:** 110
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- **Lines:** 1280–1280
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- **Quote:** "scheinen und den Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Praxisorganisation gerecht werden (vgl. Hochuli Freund/Stotz 2015:179). 1 Das methodische Vorgehen in einer Analyse beginnt stets mit der Wahl von für den konkreten Fall geeigneten Analysemethoden. Daraufhin folgt die Durchführung der Analysen, die sog. Datenerhebung, bei der Komplexität erhöht wird. Erst im letzten Schritt, bei der Auswertung der Analyse, werden dann sog. konstatierende Hypothesen gebildet (vgl. ebd.:180f.)."
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## Reference 4
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 2.1 Konstatierende Hypothesen in der Analyse
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- **Pages:** 111
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- **Lines:** 1292–1292
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- **Quote:** "Je nach durchgeführter Analysemethode können zur Auswertung auch Fragen als methodische Hilfsmittel genutzt werden: So ist es bei einer Netzwerkkarte sinnvoll festzuhalten, wer der Fokusperson nah und fernsteht, wie viele Bezugspersonen welchem Lebensbereich angehören und ob es auffallende Konstellationen und Beziehungsqualitäten gibt."
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## Reference 5
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 2.2 Erklärende Hypothese und handlungsleitende Arbeitshypothese in der Diagnose
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- **Pages:** 113
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- **Lines:** 1330–1330
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- **Quote:** "Im Konzept KPG unterscheiden sich die Hypothesen im Prozessschritt der Diagnose von denjenigen in der Analyse: Es ist nun von sog. erklärenden Hypothesen die Rede. Auch sie werden als methodisches Hilfsmittel zur Verdichtung von Erkenntnissen genutzt, um auf der Grundlage von Fallinformationen und Expertenwissen Erklärungen zu generieren (vgl."
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## Reference 6
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 2.2 Erklärende Hypothese und handlungsleitende Arbeitshypothese in der Diagnose
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- **Pages:** 114
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- **Lines:** 1342–1342
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- **Quote:** "3 Ausgehend davon, dass alle Gefühle und Einschätzungen dem Klienten gegenüber stets wirksam sind, und zwar ob ausgesprochen oder nicht, geht es in dieser effizienten Methode darum, in streng eingehaltener Reihenfolge Erklärungen durch die Brille des bösen und freundlichen Blicks hervorzubringen um schliesslich auf Basis des Letzteren"
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## Reference 7
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** Fallbeispiel
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- **Pages:** 115
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- **Lines:** 1358–1358
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- **Quote:** "4 Auf Basis des in der Fallthematik festgehaltenen Erklärungsbedarfs hat sich die Autorin in einem ersten Schritt gedanklich hauptsächlich folgende theoretische Wissensbestände vergegenwärtigt: Kognitive Entwicklung (Piaget), Konzept der biografischen Lebensbewältigung (Böhnisch), Männliche Sozialisation (Böhnisch), Selbstwirksamkeit (Bandura). In einem zweiten Schritt wurden daraus erklärende Hypothesen hergeleitet."
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## Reference 8
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 3.1 Grundzüge einer systemischen Sozialen Arbeit
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- **Pages:** 117
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- **Lines:** 1385–1385
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- **Quote:** "»Ein System ist nicht Etwas, das dem Beobachter präsentiert wird, es ist ein Etwas, das von ihm erkannt wird«. (Maturana 1982, in: von Schlippe/Schweitzer 2016:146)"
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## Reference 9
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 3.2 Bedeutung und Funktion systemischer Hypothesen
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- **Pages:** 119
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- **Lines:** 1397–1397
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- **Quote:** "obachtungen (vgl. Schwing/Fryszer 2013:129). Bei der Bildung von Hypothesen geht es darum, Beobachtetes in Verbindung mit unterschiedlichsten Wissensbeständen zu bringen -dies also mit Erfahrungswissen anzureichern und auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen."
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## Reference 10
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- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
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- **Section:** 3.2 Bedeutung und Funktion systemischer Hypothesen
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- **Pages:** 120
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- **Lines:** 1407–1407
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- **Quote:** "Aus systemischer Sicht können zum Fallbeispiel auch Hypothesen formuliert werden, wobei grundsätzlich darauf zu achten ist, Kausalhypothesen zu vermeiden, möglichst viele Beteiligte in die Hypothese zu integrieren und nach Möglichkeit Unerwartetes oder Überraschendes anzusprechen. Nachfolgend mögliche systemische Hypothesen:"
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