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6.6.2.2.1 Skulptur Die schon zu Beginn der Familientherapie verwendete und auf das Psychodrama von Moreno zurückgehende Skulptur (vgl. Schweitzer u. Weber 1982) zeigt dies beispielhaft. Hier werden Personen oder auch Gegenstände (Stühle, Tische, die Tür des Arbeitsraumes usw.) benutzt, um mithilfe ihrer Position im Raum; ihrer Nähe oder Entfernung zu anderen Personen; ihrer gegenseitigen Zuordnung; ihrer Größe (z. B. wenn sie auf einem Tisch positioniert werden) oder Kleinheit (z. B. in kauernder Stellung); ihrer Körpersprache (z. B. durch eine freundliche Mimik oder eine geballte Faust in Richtung einer anderen Person) das Beziehungsgeflecht eines Systems im Kontext der Raummetapher darzustellen.

Abb. 31: Eine Skulptur (im Kontext einer Seminargruppe) Die Skulptur wird in der Regel von einem Mitglied des Systems (der „Bildhauerin“) gestellt, das bei dem anstehenden Thema am wenigsten involviert ist. Die Skulptur kann aber auch von der Sozialarbeiterin gestellt