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Raw Blame History

fachliche Kompetenz das In-Beziehung-Setzen der Gruppenmitglieder zueinander stärkt, auf konstruktive Formen der Auseinandersetzungen achtet, der Gruppe immer wieder ihren Arbeitsauftrag in Erinnerung ruft und entsprechende Behinderungen ressourcen- und lösungsorientiert benennt. In diesem Sinne muss sie darauf achten, dass die Gruppenmitglieder nicht in einer bestimmten Position fixiert werden. In Gruppen, die keinen primär therapeutischselbsterfahrungsorientierten Auftrag haben, fällt ihr darüber hinaus die Aufgabe zu, die in jeder Position mögliche Extrembildung bei der Alpha-Position sind das diktatorische Bestrebungen, in der BetaPosition ist es das von Satir beschriebene „computering“ (2.4.3.2.2.2.3), in der Gamma-Position die Anpassung an die Vorgaben der anderen und in der Omega-Position die Rolle des Sündenbocks schon in ihren Ansätzen wahrzunehmen, als Behinderung eines gemeinsamen Gruppenerfolges zu benennen und auf Alternativen hinzuweisen. Dies entspricht der demokratischen Idee einer Umkehrung von Hierarchien durch den Wechsel zwischen „implikativen“ und „kontextuellen Kräften (2.4.3.2.3.5). Als systemisch geschulte Beobachterin wird sie auch darum bemüht sein, die eingangs benannten Ebenen miteinander zu verbinden und ein Auseinanderfallen der Gruppe in einzelne Individuen zu verhindern. Die damit verbundene Autorität sollte nicht zu einer Fixierung in der Autoritätsposition führen. Das kann für psychoanalytische Therapiegruppen hilfreich sein, in denen mit den ÜbertragungsGegenübertragungs-Prozessen gearbeitet wird (Heigl-Evers 1972). Im sozialarbeiterischen und systemischen Kontext hingegen führt das zu unproduktiven Verstörungen. Die Fallbeispiele von Shulman zeigen, wie der sozialpädagogische Gruppenleiter eine von den Gruppenmitgliedern geachtete besondere Kompetenz und die Idee der strukturellen demokratischen Gleichrangigkeit miteinander verknüpfen kann.