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durch die kontinuierlichen Kontakte. Dadurch können auch Themen, die „unter die Haut gehen“, in die Gruppe eingebracht werden. Eine zeitliche Begrenzung (z. B. ein Jahr) oder eine bestimmte Altersklasse (z. B. zwölf- bis 14-jährige Jugendliche) beinhaltet die Botschaft, dass die Zeit der Gruppe beschränkt ist und deshalb intensiv genutzt werden sollte. Die unbefristete Gruppe (z. B. in der psychiatrischen Tagesstätte) wird dagegen als soziale Begleiterin im Leben definiert, die einen heimatlichen, d. h. vertrauten und sicheren Ort anbietet, den man sich nicht durch besondere Leistungen erwerben muss. Homogene Gruppen werden durch Menschen gebildet, die sich in einer gleichen bzw. ähnlichen Lebens- und Problemlage befinden: Opfer sexueller Gewalt in der Familie, allein erziehende Mütter und Väter, Paare in Übergangskrisen, Jugendliche aus sozialen Brennpunkten mit Integrationsproblemen, werdende Mütter oder Mütter, die nach einer langen Erziehungszeit wieder in das Berufsleben zurückkehren möchten. Auch geschlechtsspezifische Gruppen, die sich aus Jungen oder Männern, Mädchen oder Frauen zusammensetzen, fallen unter diese Kategorie. Ihr Vorteil ist ein ähnlicher Erfahrungshintergrund der Teilnehmerinnen, der die gegenseitige Empathie fördert und die Vereinzelung im persönlichen Schicksal relativiert. Die Erkenntnis, dass andere ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben, ist für viele Gruppenteilnehmerinnen ein wesentlicher Gewinn; darüber hinaus lassen sich aus den Berichten über die Bewältigungsstrategien der anderen und ihre Ergebnisse auch Folgerungen für die eigenen Problemlösungsversuche ableiten. Selbsthilfegruppen sind themenspezifische Gruppen. Sie verzichten auf eine professionelle Leitung und ihre Einbindung in einen fest gefügten institutionellen Kontext. Die Teilnehmerinnen definieren sich selbst als Expertinnen für ihr Thema; gruppenexterne professionelle Expertinnen werden nur