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Familiengespräche zu ihrer Entlastung beitragen könnten. Schon an diesem Punkt der Auftragsklärung wird deutlich, wie wichtig eine neutrale Haltung der Sozialarbeiterin gegenüber anderen Anbietern psychosozialer und medizinischer Hilfe ist. Wenn sie in dem Erstgespräch gegen den Arzt in Stellung geht, initiiert sie von sich aus einen Machtkampf, der die Eltern in ein Loyalitätsdilemma hineintreibt. Das immer noch große Prestige der Medizin wird wahrscheinlich dazu führen, dass das erste Gespräch auch das letzte gewesen ist. Noch prekärer wird das Problem, wenn die Überweiser über Prestige und Einfluss im Gemeinwesen verfügen. Eine sorgfältige, zielgerichtete Überweisungs-, Auftrags- und Mittelklärung im Rahmen des (inzwischen auch außerhalb der Jugendhilfe praktizierten Hilfeplanes) verhilft der Sozialarbeiterin zu einer reflektierten Position innerhalb des Unterstützungssystems und zu systemisch sinnvollen Interventionen.