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verstärkende Wechselwirkung damit trat das sich mit dem zunehmenden gesellschaftlichen Reichtum entwickelnde kulturelle Angebot, das auch die Frauen mit einbezog. Ausgehend von der Sozialen Arbeit mit Frauen und den Angehörigen der unterprivilegierten Klassen bzw. Gruppen, haben sich im Zuge der Differenzierung des gesellschaftlichen Systems und der dadurch neu entstehenden sozialen Fragen eine Vielzahl neuer Arbeitsfelder ergeben. In ihnen treten auch Familien als Auftraggeberinnen sowie direkte oder indirekte Adressatinnen in eine Beziehung zur Sozialen Arbeit. Die Armutsfürsorge für Familien hat sich zum Bereich der familienunterstützenden und familienersetzenden Hilfen entwickelt. Die wohltätige und kontrollierende Unterstützung der Armen ist dem grundgesetzlich begründeten Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben gewichen und im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) organisatorisch mit der Jugend- und Familienhilfe verknüpft. Sozialpädagogische Familienhilfe, aufsuchende Familientherapie und Erziehungsberatung sind ebenfalls dem Feld der familienunterstützenden Hilfen zuzuordnen. Die Unterbringung in Heimen und Pflegefamilien als jenseits der Herkunftsfamilie angesiedelte Jugendhilfemaßnahmen gehört zu den familienersetzenden, die Herkunftsfamilie aber möglichst mit einbeziehenden Hilfen. Die Tagesgruppen sind dazwischen angesiedelt; hier verbleibt das Kind in der Familie, verbringt aber den größten Teil des Tages in einer außerfamiliären institutionellen Betreuung. Zur sozialpädagogischen und erzieherischen Arbeit in Kindergärten, Kindertagesstätten und Kinderhäusern gehört als integraler Bestandteil die Elternarbeit. Diese kann sich auf den Familienkontext eines auffälligen Kindes richten, die Begegnung der Eltern untereinander fördern, Elternbildungsarbeit betreiben oder den Kindergarten mit seinem kommunalen Einzugsbereich und den Familien seiner Kinder vernetzen.