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ohne die Änderung der familiären Muster bleibt das Symptom weiterhin sinnvoll und kann nicht aufgegeben werden. Änderungsversuche müssen die Familienloyalität wertschätzen und Ressourcen ausfindig machen, die weniger drastische Stabilisierungsversuche erfordern. Im oben genannten Fallbeispiel war das die Kontaktaufnahme im Dreieck Mutter – Vater – Sohn. Psychische und sozialkommunikative Ressourcen können materielle Ressourcen nicht ersetzen. Dennoch kann eine die materiellen Kontexte des vergesellschafteten Menschen berücksichtigende konstruktivistische Sichtweise Ressourcen an bisher unbeachteten Orten des Alltags und der Lebenswelt entdecken. „Systemisches Denken löst keine ‚Ausstattungsprobleme‘ … Es kann dem jeweiligen System nur helfen, diejenigen Ressourcen zu nutzen, die irgendwie auch auffindbar sind. Das aber sind, geht man mit einer systemischkonstruktivistischen Optik bei Patienten und Angehörigen, aber auch in professionellen Teams auf die Suche, oft sehr viel mehr als in Problemsituationen zunächst ersichtlich“ (Schweitzer 1995, S. 297). Partizipation ist als Begriff einer kritischen Sozialwissenschaft bekannt (hierzu Negt u. Kluge 1972; Keupp 1988a). Gemeint ist die Teilhabe der Menschen an sozialen Entscheidungsprozessen, die ihren Alltag wesentlich beeinflussen. Im ökonomischen Sektor wird sie durch juristisch gesicherte Mitbestimmungsrechte, Verbraucherinnenschutz und ein kritisch-informiertes Konsumentinnenverhalten möglich. Im Sektor der Politik geht es um das aktive und passive Wahlrecht für alle öffentlichen Ämter auf allen staatlichen Ebenen, Mitwirkungsmöglichkeiten für kompetente Bürgerinnen und Bürgerinneninitiativen, die Herstellung der Öffentlichkeit bei Entscheidungen der Legislative und der öffentlichen Verwaltung sowie das Recht des Einspruchs gegen Verwaltungsakte und Gesetze. Im Teilsystem Kultur wird Partizipation hergestellt durch die Chancen der Teilhabe an den Bildungs-, Ausbildungs- und Freizeitangeboten des örtlichen Gemeinwesens, den Zugang zu den Öffentlichkeit herstellenden Medien und die Möglichkeit, aktiv und selbstbewusst kulturschaffend tätig zu sein. Im Bereich von