2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/233.md

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primären Sozialisation (Herkunftsfamilie, Pflegefamilie, Stieffamilie, Heim usw.) und sekundären Sozialisation (Kindertagesstätte, Schule, Peers) gelernt. Diese Beziehungsmodelle enthalten systemspezifische Bilder, Normen, Werte bezüglich: Alltagskommunikation (der tägliche Kontakt und die Bewältigung der Alltagsaufgaben) und nichtalltäglicher Situationen der Familienkommunikation (z. B. Familienfeste); Metakommunikation (Reflexion der Beziehung); Beziehungsmustern, Rollenverteilungen, Rollendefinitionen und Rollenbeziehungen (Geschlechtsrollen, Elternund Kinderrollen); Hierarchie-, Macht- und Verantwortungsverhältnissen; Stress-, Konflikt- und Lösungsverhalten in alltäglichen Beziehungssituationen (Tagesplanung, Auseinandersetzung mit den Leistungsanforderungen der Schule) und außergewöhnlichen Beziehungserfahrungen (Geburt und Tod, Trennung und Neubeginn); alltäglicher (z. B. gemeinsame Mahlzeiten) und nichtalltäglicher Rituale (z. B. Geburtstagsfeiern); Umgang mit Geheimnissen und Tabus; Sexualität und Intimität in Beziehungen. Jeder beziehungssuchende und -gestaltende Mensch trägt mehr oder weniger schwer an einem „Rucksack“, dessen Inhalt aus diesen verschiedenen Aspekten des familiären Beziehungsmodells, also diversen „Einzelpaketen“, besteht. Diese können sehr leicht oder sehr schwer sein. In der ersten Übergangskrise werden sie aus dem „Rucksack geholt“ und auf ihre Vereinbarkeit mit der gegenwärtigen Beziehung geprüft. Die Frage heißt dann.: „Passt das, was ich in meiner Familie über Sexualität, über Machtverhältnisse, über die Beziehung von Frau und Mann gelernt habe, zu dem, was du gelernt hast?“