2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/103.md

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Raw Blame History

Bedeutung gebenden Rahmen für Informationen über Ereignisse in einem System eine soziale Situation, ein Wort, eine Aktion, ein politische Meldung, ein Naturereignis oder eine persönliche Erfahrung. Es gibt innere und äußere Kontexte.

Äußere Kontexte sind: soziale Situationen, in denen sich die konkret beobachtbaren kommunikativen Handlungen von Menschen systemisch verbinden; ökonomische, politische, kulturelle Verhältnisse, in die soziale Situationen eingebettet sind; kulturell institutionalisierte Normen, Werte, Einstellungen und Ideen, die in jeder Gesellschaft der kollektiven Regulierung des Verhaltens der Mitglieder dienen. Der Blick richtet sich auf innere Kontexte, wenn ein Mensch (als Subjektsystem) seinen eigenen Körper als materielle Basis aller psychischen Prozesse wahrnimmt oder dieser von außen, z. B. im medizinischen Rahmen, zum Bezugspunkt von Diagnose und Therapie gemacht wird; wenn die im Verlauf der Sozialisation gebildeten persönlichen Einstellungen, Überzeugungen, Interessen, Werte und Kompetenzen zum Thema werden; wenn soziale Systeme ihre eigenen Bedeutung gebenden Strukturen, d. h. ihre Eigenorganisation, zum Gegenstand ihrer Beobachtung machen. System und Umwelt gehören zusammen, auch wenn sie durch eine Grenze getrennt sind. Das eine kann nur durch das andere existieren; deshalb muss die Beschreibung eines Systems zugleich die Beschreibung seiner Umwelten und damit auch der System-UmweltBeziehungen enthalten.