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Ein durch die Kombination von zentripetalen und veränderungsorientierten Kräften vorangetriebener Prozess sichert über die Zeit hinweg Stabilität durch eine Verknüpfung von zusammenhaltenden und die Entwicklung begünstigenden Kräften. Das Verhalten der Systemmitglieder ist aufeinander bezogenen (Zentripetalität) und zugleich offen für neue vom System zu integrierende Informationen (Veränderung). Beispiel: Der Schuleintritt des ersten Kindes führt zu einer Vielzahl neuer Informationen bzw. Anpassungsanforderungen an die ganze Familie. Das Kind muss nun pünktlich aufstehen und aus dem Haus gehen; der Schulweg ist neu und vielleicht gefährlich; das wachsame Auge der Erzieherinnen des Kindergartens fehlt nun in der Schule beim Kontakt der Kinder, was möglicherweise zu Rangeleien oder aggressiven Auseinandersetzungen führt, und die Leistungsanforderungen der Schule sind am Anfang schwer einzuschätzen. Die Lebenssituation des Kindes außerhalb des Hauses wird unbestimmbarer und ist – zumindest für die Eltern – weniger kontrollierbar. Das verunsichert, bringt aber auch die Chance für einen familiären Entwicklungsschritt mit sich. Die Eltern lernen, das Kind „loszulassen“ und seinen Bewältigungsmöglichkeiten für die Leistungsund Kommunikationsanforderungen der Schule zu vertrauen. Dieses Vertrauen wiederum stärkt den Selbstwert des Kindes, das sich nun intensiv an die Erkundung der Welt außerhalb der Familie wagt, z. B., indem es Nachmittage bei neuen Freunden weitab von der eigenen Wohnung verbringt. Dadurch entsteht für die Eltern ein Freiraum, den sie für sich oder für andere innerfamiliäre Beziehungen nutzen können. Die Kombination von zentripetalen und erhaltungsorientierten Kräften bringt Stillstand und damit nur eine trügerische und langfristig nicht zu erhaltende Stabilität. Die Beschreibung „pseudoharmonischer“ Beziehungsmuster in Familien (Wynne et al. 1972) trifft auf diese Konstellation zu. Die Familienmitglieder leben eng aufeinander bezogen und sind mehr an dem Erhalt