2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/058.md

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Abb. 3: Ein Rückkoppelungskreislauf zwischen zwei Personen auf der interpersonellen und intrapsychischen Ebene Zur Erläuterung der dritten Abbildung: Zwischen zwei Menschen findet ein Austausch von Informationen statt, durch den das Verhalten der Interaktionspartnerinnen miteinander verknüpft und voneinander abhängig ist. Person A übermittelt als A1, d. h. nach einer wahrgenommenen vorauslaufenden Botschaft der Person B eine Botschaft V1, die durch in dieser Situation aktivierte kognitiv-affektive Schemata K1 strukturiert ist. B nimmt diese Botschaft auf, die bei ihr aktivierten/umgestalteten Schemata K1 bringen B in den Zustand B1. Daraus entsteht eine Botschaft an A, die als V(B) 1 an A übermittelt wird. Die dadurch bei Person A aktivierten/umgestalteten/erweiterten kognitiven Schemata K2 bringen diese in den Zustand A2, daraus entsteht eine erneute Botschaft an Person B in Form von V(A)2. Person B nimmt sie wahr, es werden die Schemata K2 aktiviert/umgestaltet/erweitert, welche sie in den Zustand B2 bringen und eine erneute Rückantwort an A in Form von V(B)2 nach sich ziehen usw. Es handelt sich hier um ein formales Modell. Anfang und Endpunkt der Rückkoppelungsschleifen sind willkürlich gesetzt, man könnte z. B. den Anfang noch weiter zurück, das Ende noch weiter nach vorn verfolgen. Diese willkürliche Setzung lässt sich als