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Raw Blame History

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Welt auf, in der Ideen von demokratischer Teilhabe, von Gemeingütern und einer allen zugänglichen, gerechten Daseinsvorsorge verwirklicht sind.“ (Gebauer/Trojanow 2018, S. 15). Überall sehen wir Zeichen der Anteilnahme. Wir leiden mit anderen Menschen und suchen Beziehung, weil das ein zutiefst menschliches Bedürfnis ist. Das ist erfreulich und es ist letztendlich zu wenig. Menschen brauchen Entschleunigung und Stabilität, es ist nicht gut, psychisch weiter über unsere Verhältnisse zu leben. Unsere Überlebensfähigkeit bedingt einen Wohlstandsverlust und die Besinnung auf das Wesentliche; Sinnstiftung statt Wohlstand. Es ist die Solidarität, das Miteinander, das mehr denn je zählt, damit jeder von uns physisch, psychisch und wirtschaftlich so wenig Schaden wie möglich in dieser Katastrophe nimmt. Wirkliche Solidarität bedeutet zu verhindern, dass die wirtschaftlichen Folgen die existierende Ungerechtigkeit vergrößern, und gemeinsam zu überlegen, wie Gemeinwesen wieder zu einem demokratischen Ort werden. Ein Ort, an dem die Daseinsvorsorge für alle wichtig ist, und nicht z. B. die Privatisierung des Krankenhauses zu Nutzen eines globalen Gesundheitskonzerns. Tina Hanrieder, die Vorsitzende der Forschungsgruppe Globale humanitäre Medizin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, schlägt neben dem Ausbau der Gesundheitssysteme, der Entkopplung der Produktion öffentlicher Güter wie Medikamente, Tests und medizinische Hilfsmittel vom Patentsystem, die Demokratisierung der Gesundheitswirtschaft und die Entkolonialisierung der globalen Gesundheit vor (TAZ 30.04./01.05.2020, S. 12). Statt mit unbegrenzten Krediten Unternehmen zu retten, wäre es sicher sinnvoller, zum Schutze der Bevölkerung in der ganzen Welt die bessere Ausstattung der Gesundheitssysteme mit der WHO gemeinsam zu organisieren. Die Ordnung der globalen Gesundheit muss gegen privatwirtschaftliche Partikularinteressen, die Selbstentmachtung der Staaten und die häufig neokolonialen Verhältnisse neu gestaltet werden. Ist es möglich, das Wirtschaftswachstum und die damit einhergehende Umweltzerstörung dauerhaft zu bremsen? Spätestens die Pandemie zeigt: „Die heutige Globalisierung funktioniert nicht für die Armen auf der Welt. Sie funktioniert nicht für die Umwelt. Und sie funktioniert nicht für die Stabilität der Weltwirtschaft“ (Joseph Stiglitz, Träger des Nobelpreises für Wirtschaft,