2026-001/knowledge-base/arbeit/chapter_02_soziale-arbeit.evidence.md

19 KiB
Raw Blame History

Evidence: Soziale Arbeit

Source document: arbeit


Reference 1

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2          Soziale Arbeit
  • Pages: 24
  • Lines: 149-152
  • Quote: "In diesem ersten Kapitel des Grundlagenteils soll der Kontext des professionellen Handelns geklärt und dargelegt werden, was unter Soziale Arbeit zu verstehen ist. Zunächst werden die beiden Traditionslinien Sozialpädagogik und Sozialarbeit - skizziert und die Etablierung von Sozialer Arbeit als neuer Leitbegriff wird begründet."

Reference 2

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialarbeit
  • Pages: 26
  • Lines: 165-167
  • Quote: "Die Sozialarbeit hingegen hat sich aus der Armenfürsorge entwickelt und steht im Kontext der Herausbildung des Sozialstaates in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hintergrund war auch hier die Entstehung der Industriegesellschaft und der mit ihr verbundenen sozialen Problemen."

Reference 3

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.2     Soziale Arbeit als neuer Leitbegriff
  • Pages: 29
  • Lines: 183-183
  • Quote: "Handbuch Soziale Arbeit (Otto/Thiersch 2011), Grundriss Soziale Arbeit (Thole 2012), oder Wörterbuch Soziale Arbeit (Kreft/Mielenz 2013)."

Reference 4

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.3     Soziale Arbeit als Disziplin und Profession
  • Pages: 30
  • Lines: 206-209
  • Quote: "Inwiefern diese beiden Systeme - Disziplin und Profession - in einem hierarchischen Verhältnis zu einander stehen (weil theoretisches Wissen höher zu bewerten ist) oder aber zwar divergent, aber gleichwertig sind, wird vielfach diskutiert. In der Sozialen Arbeit gilt das Verhältnis von Theorie und Praxis in besonderer Weise als problematisch."

Reference 5

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Systematisierungsmöglichkeiten des Feldes
  • Pages: 32
  • Lines: 226-229
  • Quote: "Chassé/von Wensierski haben ihren Versuch einer konsistenten Gliederung des Feldes für den Sammelband Praxisfelder der Sozialen Arbeit (2004a) verglichen mit dem Bemühen von Sisyphos (vgl. ebd.:13). Auf ihre etwas komplizierte Systematik soll hier kurz eingegangen werden, um die Schwierigkeit einer Einteilung deutlich zu machen."

Reference 6

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Systematisierungsmöglichkeiten des Feldes
  • Pages: 33
  • Lines: 234-237
  • Quote: "Die Systematik von Thole ( Abb. 2) stellt eine mögliche Gliederung dar, die einen guten Überblick bietet über das Spektrum der Sozialen Arbeit. Im Gegensatz zu Thole unterscheiden wir in diesem Lehrbuch jedoch nicht zwischen Arbeits- und Praxisfeldern, sondern sprechen lediglich von Praxisfeldern innerhalb des Feldes der Sozialen Arbeit."

Reference 7

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Parteiliche Vermittlung zwischen Individuum und Gesellschaft
  • Pages: 36
  • Lines: 257-258
  • Quote: "Soziale Arbeit ist ein Moment das Sozialstaatsprinzips moderner Gesellschaften, sie nimmt Aufgaben wahr innerhalb des arbeitsteilig organisierten Sozialstaates."

Reference 8

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Soziale Gerechtigkeit, Integration und Autonomie
  • Pages: 38
  • Lines: 269-271
  • Quote: "Je nach theoretischem Entwurf wird der Auftrag der Sozialen Arbeit, zwischen Individuum und Gesellschaft aus der Perspektive des Subjekts zu vermitteln, mit anderen, weiteren Begrifflichkeiten umschrieben, die zugleich eine Zielsetzung beinhalten."

Reference 9

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Soziale Gerechtigkeit, Integration und Autonomie
  • Pages: 40
  • Lines: 285-287
  • Quote: "In diesem Lehrbuch thematisieren wir das professionelle Handeln im Hinblick auf die sog. individuumsbezogene Funktion Sozialer Arbeit, mit ihrem Fokus auf die Veränderung von Lebensweise und Lebensbedingungen. Dies beinhaltet die Arbeit mit Einzelpersonen, Familien, Gruppen und Gemeinwesen."

Reference 10

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Grundorientierungen und Grundprinzipien
  • Pages: 41
  • Lines: 299-299
  • Quote: "Diese Prinzipien finden sich auch in der Darstellung von Wendt (2017), der die spezifischen Orientierungen der Sozialen Arbeit folgendermaßen zusammenfasst:"

Reference 11

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Bedeutung von wissenschaftlichem Wissen
  • Pages: 42
  • Lines: 314-317
  • Quote: "Veränderungswissen. Ähnlich unterteilt auch Preis (vgl. 2003:181 f.) das für die Fallbearbeitung nötige theoretische Hintergrundwissen und erläutert fünf Wissensformen; Neben Beschreibungs-, Erklärungs- und Wertewissen führt er zusätzlich Prognosewissen auf, anstelle von Veränderungswissen nutzt er den Begriff Verfahrenswissen."

Reference 12

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.3       Zusammenfassung der Erkenntnisse
  • Pages: 43
  • Lines: 324-326
  • Quote: "Soziale Arbeit ist ein gesellschaftliches Funktionssystem, das soziale Gerechtigkeit und die Wahrung der Würde von Menschen sichern soll. Sie leistet einen Beitrag zu sozialer Grundversorgung und Bildung, sie bietet Unterstützung in der Alltagsgestaltung und Lebensbewältigung an und trägt bei zu sozialer Integration."

Reference 13

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1 Gegenstand Sozialer Arbeit
  • Pages: 24-25
  • Lines: 154-156
  • Quote: "Professionelle der Sozialen Arbeit können offenbar vieles, das Arbeitsfeld ist äußerst breit. Vielfältig und spannend - so könnte der erste Eindruck bei einem pragmatischen, tätigkeitsorientierten Zugang zur Sozialen Arbeit lauten."

Reference 14

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.1 Historische Wurzeln: Sozialpädagogik und Sozialarbeit
  • Pages: 25
  • Lines: 158-159
  • Quote: "Die Schwierigkeiten, den Gegenstand der Sozialen Arbeit zu fassen, zeigen sich bereits bei der Begrifflichkeit. Soziale Arbeit hat sich etwa seit Beginn des 21. Jahrhunderts als neuer Leitbegriff etabliert."

Reference 15

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialpädagogik
  • Pages: 25
  • Lines: 160-160
  • Quote: "Die Sozialpädagogik hat einen bildungstheoretischen Ursprung, der in den Beginn der europäischen Moderne zurückgeht. Damals hat sich die Idee eines eigenständigen, freien, bildsamen Individuums etabliert, eines Individuums also, das sich selbst bilden und entwickeln kann."

Reference 16

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialpädagogik
  • Pages: 25-26
  • Lines: 160-161
  • Quote: "Genau dies ist das Thema der Sozialpädagogik: Sie befasst sich mit dem Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft und fragt nach Möglichkeiten und praktischer Gestaltbarkeit der Vermittlung zwischen Individuum und Gemeinschaft , zwischen Mensch und Gesellschaft."

Reference 17

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialpädagogik
  • Pages: 26
  • Lines: 161-162
  • Quote: "Sozialpädagogik kann also auch verstanden werden als gesellschaftliche und pädagogische Antwort auf die sozialen Probleme des 19. Jahrhunderts, als Versuch, diesen mit Mitteln der Erziehung zu begegnen"

Reference 18

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialpädagogik
  • Pages: 26
  • Lines: 163-164
  • Quote: "Böhnisch bezeichnet die Sozialpädagogik einerseits als erziehungswissenschaftliche Disziplin und gleichzeitig als Theorie besonderer Praxisinstitutionen, insbesondere der Jugendhilfe."

Reference 19

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialarbeit
  • Pages: 27
  • Lines: 166-167
  • Quote: "Das Armutsproblem verschärfte sich und verwandelte sich in die sog. soziale Frage, der allein mit polizei- und ordnungspolitischen Strategien nicht mehr begegnet werden konnte."

Reference 20

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialarbeit
  • Pages: 28
  • Lines: 169-170
  • Quote: "Damit begann die erste Phase der Verberuflichung der ehemals meist weiblichen ehrenamtlichen Fürsorgetätigkeit durch die Gründung sog. sozialer Frauenschulen."

Reference 21

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Sozialarbeit
  • Pages: 28
  • Lines: 170-171
  • Quote: "Die drei sog. klassischen Methoden der Sozialarbeit - Einzelfallhilfe, soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit - verweisen auf die Ausdifferenzierung der Praxisfelder der Sozialarbeit im Laufe des 20. Jahrhunderts."

Reference 22

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.2 Soziale Arbeit als neuer Leitbegriff
  • Pages: 29
  • Lines: 176-177
  • Quote: "So bezeichnete Pfaffenberger bereits 1966 die Zweiteilung als historisch zufällig und überholt und skizzierte demgegenüber die Soziale Arbeit als »einheitliches Funktionssystem gesellschaftlicher Hilfen«"

Reference 23

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.2 Soziale Arbeit als neuer Leitbegriff
  • Pages: 29
  • Lines: 180-181
  • Quote: "Thole (2012a:20) beispielsweise argumentiert, dass die beiden Begriffe Sozialarbeit und Sozialpädagogik heute keine verschiedenen wissenschaftlichen Fächer mehr kodieren, und auch keine voneinander klar abgrenzbare Praxisfelder, und schließlich auch keine klar unterschiedlichen Ausbildungswege und -inhalte mehr."

Reference 24

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.3 Soziale Arbeit als Disziplin und Profession
  • Pages: 30
  • Lines: 200-202
  • Quote: "Gemäß Thole wird mit dem Begriff Profession »das gesamte fachlich ausbuchstabierte Handlungssystem, also die berufliche Wirklichkeit eines Faches« beschrieben, der Begriff bezeichne »die Realität der hier beruflich engagierten Personen sowie die von ihnen offerierten Hilfe-, Beratungs- und Bildungsleistungen auf der Basis der von der Gesellschaft an sie adressierten Ansprüche und Wünsche«"

Reference 25

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.3 Soziale Arbeit als Disziplin und Profession
  • Pages: 30-31
  • Lines: 202-205
  • Quote: "Professionen zeichnen sich aus durch Handlungsorientierung, sie zielen ab auf Veränderung von Situationen oder Personen. In der Disziplin hingegen ist Handlungsentlastetheit eine unabdingbare Bedingung für die Möglichkeit wissenschaftlicher Tätigkeit."

Reference 26

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.1.3 Soziale Arbeit als Disziplin und Profession
  • Pages: 31
  • Lines: 211-213
  • Quote: "Professionelle der Sozialen Arbeit müssen nicht nur in der Lage sein, wissenschaftliches Wissen auf den Fall zu übertragen, zu transformieren, sondern darüber hinaus auch zu verknüpfen mit den Informationen von Klientinnen zu ihrer Lebenssituation und zu ihrer eigenen Deutung dieser Situation"

Reference 27

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: 2.2.1 Praxisfelder
  • Pages: 32
  • Lines: 219-220
  • Quote: "Die Antwort der Sozialen Arbeit auf den beschleunigten gesellschaftlichen Wandel lässt sich zunächst als Expansion beschreiben, als quantitativer Ausbau ihrer Angebote."

Reference 28

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Systematisierungsmöglichkeiten des Feldes
  • Pages: 33
  • Lines: 231-232
  • Quote: "Thole (vgl. 2012a:23 f.) bezieht sich in seiner Systematisierung zunächst auf die beiden Traditionslinien der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, und er schlägt vor, dann von einem Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit zu sprechen, wenn »öffentlich organisierte, soziale, unterstützende beziehungsweise pädagogische Hilfen und Dienste zur sozialen Lebensbewältigung oder Bildung angeboten oder organisiert werden«."

Reference 29

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Parteiliche Vermittlung zwischen Individuum und Gesellschaft
  • Pages: 36-37
  • Lines: 259-261
  • Quote: "»Soziale Arbeit ist engagiert in den Problemen, die die Menschen in sich und mit sich selbst haben und erst in zweiter Linie an den Problemen, die die Gesellschaft mit ihnen hat. (Dafür sind im Rahmen unserer Gesellschaft Gesetz, Justiz und Polizei zuständig.) Soziale Arbeit vermittelt also zwischen Subjekt und Gesellschaft in der Perspektive des Subjekts«"

Reference 30

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Parteiliche Vermittlung zwischen Individuum und Gesellschaft
  • Pages: 37
  • Lines: 262-264
  • Quote: "Der Auftrag der Sozialen Arbeit sei ein nachrangiger , betont u. a. Heiner: In der sozialstaatlichen Arbeitsteilung soll die Soziale Arbeit in der Regel erst dann aktiv werden, wenn andere gesellschaftliche Systeme versagt haben beziehungsweise deren Problemlösungsansätze nicht greifen."

Reference 31

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Bearbeitung sozialer Probleme
  • Pages: 37-38
  • Lines: 265-267
  • Quote: "Soziale Arbeit ist in dieser individuellen Perspektive »für das Wohlergehen, die Entwicklung und Selbstverwirklichung von Menschen zuständig. (…) Es geht also darum, Menschen zu befähigen, ihre Bedürfnisse so weit wie möglich aus eigener Kraft, d. h. dank geförderter und geforderter Lernprozesse zu befriedigen«"

Reference 32

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Bearbeitung sozialer Probleme
  • Pages: 38
  • Lines: 267-268
  • Quote: "Der Fokus bei der Bearbeitung von Problemen sei immer ein doppelter, so Heiner (2004:157): Es gehe sowohl um Veränderungen der Lebensbedingungen als auch der Lebensweise der Klientinnen."

Reference 33

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Soziale Gerechtigkeit, Integration und Autonomie
  • Pages: 38-39
  • Lines: 270-271
  • Quote: "In systemtheoretischen Entwürfen wird die Funktion der Sozialen Arbeit bestimmt als Exklusionsvermeidung, Inklusionsvermittlung und Exklusionsverwaltung."

Reference 34

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Soziale Gerechtigkeit, Integration und Autonomie
  • Pages: 39
  • Lines: 272-273
  • Quote: "So bestimmen beispielsweise Dewe et al. Soziale Arbeit als Hilfe, »die in dialogischen Prozessen erbracht wird, und die auf die Wiedergewinnung und Steigerung der Handlungsautonomie ihrer Adressaten ausgerichtet ist«"

Reference 35

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Soziale Gerechtigkeit, Integration und Autonomie
  • Pages: 39-40
  • Lines: 278-282
  • Quote: "Vor diesem Hintergrund umreißen Rauschenbach/Zürcher die gesellschaftliche Bedeutung und fachliche Identität der Sozialen Arbeit in der Summe als »öffentliche Reaktion auf einen politisch anerkannten Hilfebedarf von Personen und Personengruppen - gleich welcher Art und welchen Alters - in modernen Gesellschaften«"

Reference 36

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Grundorientierungen und Grundprinzipien
  • Pages: 41
  • Lines: 295-297
  • Quote: "Theoretische Grundlage sei überall eine bio-psycho-soziale Perspektive, so Pauls (2013:32 ff.). Alle Theorien weisen eine inhaltliche Nähe zum Person-in-Umwelt Modell (person-in-environment) und zum biopsychosozialen Modell auf, konstatiert auch Röh (2018a:103)."

Reference 37

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Grundorientierungen und Grundprinzipien
  • Pages: 41
  • Lines: 297-298
  • Quote: "Neben dem Blick auf die Person in ihrer Umwelt und dem Fokus auf die soziale Dimension kann auch Ressourcenorientierung als allgemeines Grundprinzip der Sozialen Arbeit gelten"

Reference 38

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Grundorientierungen und Grundprinzipien
  • Pages: 41-42
  • Lines: 305-307
  • Quote: "Das Arbeitsbündnis zwischen Sozialarbeiterin und Klient gilt als ein Kernelement professionellen Handelns"

Reference 39

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Chapter: 02 Soziale Arbeit
  • Section: Bedeutung von wissenschaftlichem Wissen
  • Pages: 42
  • Lines: 309-311
  • Quote: "Zum Wissenskorpus der Sozialen Arbeit gehören nicht nur die spezifischen Theorien und Konzepte der Disziplin, welche den Gegenstand und die Aufgaben der Sozialen Arbeit in einen schlüssigen Gesamtzusammenhang stellen sowie das aus Forschung generierte empirische Wissen."