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7.1.3.1.3 Paargespräch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus
im Sozialpsychiatrischen Dienst
Herr F. zeigt sich als äußerst belastet. Er habe Schlafstörungen,
müsse bereits selbst Medikamente nehmen, lange würde er das
nicht mehr durchhalten. Auch bei der Arbeit sei es für ihn zurzeit
sehr schwierig.
Annahmen über die Auslöser der Krise werden ausgetauscht. Wir
sprechen über die Klinikeinweisung, die damit verbundene
Hilflosigkeit von Herrn F. und über die mit der Einweisung
verbundene Kränkung von Frau F.
Als Möglichkeiten der Unterstützung wird die Einbeziehung
unseres psychiatrischen Pflegedienstes vereinbart:
Um Frau F. in ihren Aufgaben als Hausfrau und Mutter durch
die Psychiatriekrankenschwester zu unterstützen, die mit ihr
den Tag und die Woche planen und die auftretenden Probleme
besprechen sollte. Eine Haushaltshilfe nach der letzten
Entlassung wurde als wenig hilfreich erlebt, da Frau F. dadurch
ständig nur ihre Unfähigkeit erfahren hatte.
Darüber hinaus sollte die Krankenschwester Unterstützung
anbieten im Umgang mit den Medikamenten und
Gesprächspartnerin für das Ehepaar sein bezüglich der
Wirkung und Nebenwirkung der Medikamente und der
Entwicklung der Symptome von Frau F.
Wir bieten beiden an, getrennt oder gemeinsam Gespräche mit
ihnen zu führen. Herr F. findet für seine Frau regelmäßige Gespräche
sehr wichtig. Sie bedeuten für ihn mehr Sicherheit und Entlastung.
Darüber hinaus hat er die Idee, die psychotischen Krisen hätten
einen Zusammenhang mit der Lebensgeschichte seiner Frau. Ein
Angebot an ihn, bei meinem Kollegen im Sozialpsychiatrischen
Dienst für sich selbst Beratung in Anspruch zu nehmen, will er
bedenken. Er lässt sich Namen und Telefonnummer geben.