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Therapie, Beratung, Pädagogik und
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Sozialarbeit im Rahmen der
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systemischen Sozialen Arbeit
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Im Rahmen einer systemischen Sozialen Arbeit wird die prinzipielle
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Unterscheidung von Therapie, Beratung, Pädagogik und Sozialer
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Arbeit hinfällig. Diese unterschiedlichen Formen der Hilfe bleiben
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ohne ein integrierendes systemisches Metamodell voneinander
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getrennt und sich gegenseitig fremd. Kooperation wird behindert,
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wenn diese verschiedenen Hilfeformen von hierarchisch abgestuften
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Professionen ausgeübt und in voneinander streng abgegrenzten
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organisatorischen Kontexten durchgeführt werden. Stattdessen
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entstehen im Kontext der systemischen Sozialen Arbeit miteinander
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vernetzte Teilbereiche einer ganzheitlichen psychosozialen Konzeption
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und der sie tragenden Institution/sozialen Organisation. Deren
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gegenseitige funktionale Zuordnung wird in Bezug zu dem Auftrag
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des professionellen Gesamtangebotes gesetzt und im Hilfeplan
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koordiniert. Der dadurch strukturierte Hilfeprozess wird von einer
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Sozialarbeiterin als Case-Managerin kritisch begleitet. An diesem
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Punkt wird nochmals die Bedeutung des Hilfeplans als Methode und
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zentraler Ort der Vernetzung und Kooperation in der Sozialen Arbeit
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deutlich.
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Die durch die Einführung der systemischen Systeme entstehenden
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Veränderungen lassen sich in mehrfacher Hinsicht beschreiben.
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Die für andere Konzepte wichtige Unterscheidung zwischen
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Therapie und Beratung wird aufgehoben. Boscolo et al. (1988)
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sprechen deshalb von Konsultation, Anderson u. Goolishian
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(1992) von Konversation. Ich selbst habe an anderer Stelle
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(Ritscher 1998) den Begriff der psychosozialen Arbeit
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vorgeschlagen,
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um
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diesen
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Paradigmenwechsel
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zu
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unterstreichen, der die Sichtweise einer individuellen Separation
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von Problemen und den ihnen zugehörigen Maßnahmen durch
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