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Regel damit beschäftigt, die Gefühle und Befindlichkeiten der erwachsenen Angreifer wahrzunehmen (3.1). Sie lernen, ihre Gefühle abzuspalten. Selbstwahrnehmung war ein gefährliches Unterfangen und ist beeinträchtigt durch Verzerrungen, Verleugnungen
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und Schuldzuweisungen. Weil Kinder wie Jana und Philipp eine
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adäquate Selbstwahrnehmung nicht entwickeln konnten, ist die
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Begleitung der Differenzierung und Festigung der Wahrnehmung
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ein notwendiger Weg zur Selbstkontrolle, selbstreflexivem Wahrnehmen der Gefühle, des Körpers, des Verstandes, der Sinne, der
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Energie, des eigenen Stresses und ermöglicht Selbstregulation.
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So ist es im pädagogischen Alltag möglich, abgespaltene Selbstanteile wie Wut, Angst, Allmachtsfantasien etc. bewusst werden
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zu lassen und zu integrieren. Für die Exploration dieser zum Teil
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zugedeckten Selbstanteile eignen sich verschiedene Methoden:
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Im Probehandeln können Kinder und Jugendliche Konfrontation
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und Auseinandersetzung üben. Mit → Batakas können sie Wut loswerden. Der Dialog des Kindes mit seinen verschiedenen Anteilen
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kann darüber hinaus durch Ausdrucksmalen, Rollenspiele und das
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Spiegeln der Pädagog*innen: Ich sehe deine Angst, es ist gut, wenn du
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sie spüren kannst unterstützt werden. Die Umsetzung der Emotionen
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und → Kognitionen in Aktionen, die bei diesen Explorationen in den
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Vordergrund treten, unterstützt die Selbstfindung, die Verbindung
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der emotionalen Polaritäten des Seins. Gefühle brauchen Raum.
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Das gilt auch für die den Alltag sehr belastenden Gefühle wie z. B.
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Aggression. Ausschließlich reglementierendes Eingehen auf Wut
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und Aggression wird diese verstärken und Kinder und Jugendliche
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in die Isolation treiben. Möglichkeiten der → Abreaktion, z. B. mit
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Wutkissen, → Batakas sowie körperliche Aktivitäten sind ein gutes
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Korrektiv:
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Anna ist aufgeregt, sie weiß nicht warum. Sie hat Wut und zugleich Angst, dass
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sie ihre Wut nicht mehr unter Kontrolle hat. Sie bittet die Pädagogin und die
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Therapeutin, sie gemeinsam festzuhalten, damit sie unter Kontrolle um sich
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schlagen kann. Anna entwickelt unglaubliche körperliche Kräfte und ist selbst
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zu zweit kaum zu halten. Nach fünfundvierzig Minuten kommt Anna zur Ruhe,
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die Betreuer*innen sind erschöpft, Anna wirkt ge-(er-)löst.
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