2026-001/documents/theory/diagnostics/handbuch-traumapaedagogik/pages/518.md

3.5 KiB
Raw Blame History

518

Forschung und Qualitätssicherung

Arbeit unter Einbezug interdisziplinärer Wissensbestände aus Psychotraumatologie, Psychiatrie und Psychotherapie in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Forschung könnte für diesen Bereich einen maßgeblichen Beitrag leisten und diesen aufgrund bereits zahlreich existierender Fachgesellschaften2 auch unmittelbar an die Praxislandschaft weiterleiten, wenn sie die für dieses Vorhaben angemessene Förderung erhält. Im Fachverband Traumapädagogik hat sich vor einiger Zeit das Forum Wissenschaft gegründet, in welchem zahlreiche Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen zu diesen und ähnlichen Fragestellungen arbeiten (Schröder et al. 2024).

Literatur Fegert, J. M./Besier, T. (2010): Psychisch belastete Kinder und Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitssystem. Expertise. In: Sachverständigenkommission Dreizehnter Kinder- und Jugendbericht (Hrsg.): Materialien zum Dreizehnten Kinderund Jugendbericht. Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen. München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, S. 9891114. https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs/Expertisenband_ Kap_5_3_Fegert_AK_LK_P.pdf (Abruf 19.03.2024). Flick, U. (2011): Triangulation. Eine Einführung. 3., aktualisierte Auflage. Wiesbaden: VS. Gahleitner, S. B./Frank, C./Gerlich, K./Hinterwallner, H./Koschier, A./Leitner, A. (2015): Anders verstehen Neues bewirken. Ergebnisse der Implementierung von Traumapädagogik bei der Tabaluga Kinderstiftung. Tutzing: Tabaluga Kinderstiftung. Gahleitner, S. B./Ortmann, K. (2006): Qualitative Sozialarbeitsforschung Auf der Suche nach sozialer Realität. In: Klinische Sozialarbeit 2, Sonderausgabe, S. 4044. Gahleitner, S. B./Schmid, M. (2014): Traumapädagogische Forschung und Qualitätssicherung. In: Gahleitner, S. B./Hensel, Th./Baierl, M./Kühn, M./Schmid, M. (Hrsg.): Traumapädagogik in psychosozialen Handlungsfeldern. Ein Handbuch für Jugendhilfe, Schule und Klinik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 280293. Gahleitner, S. B./Taube, V. (2024): Forschung in der Klinischen Sozialarbeit: Bestandsaufnahme und Aufgaben. In: Gahleitner, S. B./Gebrande, J./Giertz, K./Kröger, C./Röh, D./Wunderer, E. (Hrsg.): Handbuch Klinische Sozialarbeit. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 395406. Hüttemann, M./Sommerfeld, P. (2007): Forschungsbasierte Praxis. Professionalisierung durch kooperative Wissensbildung. In: Sommerfeld, P./Hüttemann, M. (Hrsg.): Evidenzbasierte Soziale Arbeit. Nutzung von Forschung in der Praxis. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 4055. Köckeis-Stangl, E. (1980): Methoden der Sozialisationsforschung. In: Hurrelmann, K./Ulich, D. (Hrsg.): Handbuch der Sozialisationsforschung. Weinheim und Basel: Beltz, S. 321370. Krautkrämer-Oberhoff, M./Klein, J./Macsenaere, M. (2014): Schulungsprojekt Traumapädagogik als Antwort auf Traumafolgestörungen bei untergebrachten Jungen und Mädchen: Die St. Mauritz KJH Münster macht sich auf den Weg. In: Unsere Jugend 66, H. 1, S. 1932. Levant, R. F. (2005): Report of the 2005 presidential task force on evidence-based practice. Online Document. Washington: APA. https://www.apa.org/practice/resources/evidence/evidence-based-report.pdf (Abruf 19.03.2024). 2

Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT), Fachverband Traumapädagogik (FVTP), International Society for the Study of Trauma & Dissociation (ISSTD), Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT).