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Reformerische und emanzipatorische Pädagogik
schen, die die stationäre Jugendhilfe verlassen (www2.careleaver.de). Das Selbstverständnis der Traumapädagogik muss die Vorstellung integrieren, dass individuelle, kollektive Traumata und transgenerational weitergetragene Täterinnen-OpferStrukturen durch die Grundsätze der Subjektorientierung, die auch schon in der emanzipatorischen Pädagogik angelegt sind, wenn nicht korrigiert, so doch gemildert werden können. Sie stellt den Kindern und Jugendlichen wichtiges Wissen über traumatische Prozesse, individuelle und kollektive Wirkweisen bereit und unterstützt somit pädagogische Prozesse der Subjektwerdung. Traumapädagogik in der Tradition reformerischer und emanzipatorischer Pä dagogik beinhaltet die engagierte Wahrung der Rechte von Mädchen und Jungen und begreift sich deshalb auch immer als parteiliche Vertretung lebensgeschichtlich belasteter Kinder und Jugendlichen, die politisch bewegen möchte. Dieser politisch-partizipative Gedanke fordert die Pädagoginnen auf, gesellschaftliche Verhältnisse zu reflektieren und sich in dem dialektischen Verhältnis von Anpassung und Widerstand zu bewegen.
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