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313 û›Ž›ǰȱ •’œŠ‹Ž‘ȱ ǰȱ û›Ž›ȱ Ĵ˜ȱ ǻŗşŞřǼDZȱ ›Ž‹—’œœŽȱ Ž›ȱ Frauenhilfe München Oktober 1983

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Kavemann , Barbara (2003): Kinder und Häusliche Gewalt. In: Sozialextra April 2003 ’—•Ž›ǰȱ Ž’—£ȱǻŘŖŖśǼDZȱŽ•Œ‘Ž›ȱžœŠ––Ž—‘Š—ȱ‹ŽœŽ‘ȱ£ ’œŒ‘Ž—ȱŠ›—Ž›œŒ‘ŠĞœŽ Š•ȱž—ȱŽ›ȱ Entwicklung von Kindern? In: Handbuch „Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und AllŽ–Ž’—Ž›ȱ ˜£’Еޛȱ ’Ž—œȱ ǻǼȃȱ — ž›œŠœœž—ȱ ŘŘǯŖŘǯŖśȱ ‘Ĵ™DZȦȦŒ’ǯ“’ǯŽȦśȏȬ Š—buch/29.htm

Cathrin Adler / Renate Heim / Ghasem Spili Jungen mit Migrationshintergrund im Frauenhaus

Geschichte der Jungengruppe In unserer Arbeit mit den Kindern im Frauenhaus Norderstedt erleben wir immer wieder den Konflikt der Jungen, den Vater für seine Gewalttätigkeit abzulehnen und ihn gleichzeitig für seine Macht zu bewundern, nicht sein zu wollen wie er, aber nicht zu wissen wie sonst. In den vergangenen Jahren gab es im Frauenhaus eine signifikante Häufung von Einzelfällen, in denen Jungen (mit eigener Gewalterfahrung) im Alter von ca. 5-10 Jahren sich beleidigend, aggressiv und/oder gewalttätig insbesondere gegenüber weiblichen und/oder jüngeren Familienmitgliedern, Bewohnerinnen oder Mitarbeiterinnen verhalten haben. Gleichzeitig fand bei den Jungen eine kommunikative Abkapselung statt. Mädchen im Frauenhaus haben ihre Mütter, andere Mitbewohnerinnen und die Mitarbeiterinnen als mögliche Geschlechtsrollenvorbilder, Jungen haben dagegen im Frauenhaus keine. Um ihnen die Möglichkeit alternativer Rollenvorbilder zu bieten, haben wir unsere Jungengruppe ins Leben gerufen. Das Fehlen gewaltfreier männlicher Vorbilder und gewaltverherrlichende Darstellungen von Männlichkeit ist nicht allein für die Jungen im Frauenhaus ein Problem. Deshalb ist es uns wichtig, dass die Jungengruppe auch für ehemalige Kinder des Frauenhauses und Kinder der Stadt Norderstedt und Umgebung, die unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt haben, offen ist. Dies soll auch einer Stigmatisierung von „Frauenhauskindern“ entgegenwirken. Die Suche nach einem geeigneten Leiter für die Gruppe gestaltete sich schwierig, da er sowohl im Bereich der Pädagogik und Körperarbeit als auch