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495 B

7.4

Neuntes Prinzip zur Bedeutung intersektionaler Ungleichheiten

Auch hochentwickelte Wohlstandsgesellschaften sind durch ein großes Ausmaß an ökonomischer, sozialer und kulturell-symbolischer Ungleichheiten gekennzeichnet. Dadurch kommt es zu Unterschieden in den Sozialisationsprozessen der Bevölkerungsgruppen. Existierende Ungleichheiten bedingen die Tendenz zur Reproduktion von einer Generation zur nächsten durch das Zusammenspiel von Praktiken der Selbst- und Fremdeliminierung.