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Was hilft?
der alltäglichen Regulation ihrer Traumasymptome zu unterstützen: Was hilf diesem konkreten Kind, was lindert die Symptomatik? Die Resilienzförderung beinhaltet über das Beschriebene hinaus die Förderung der Sinneswahrnehmung, der Selbstreflexion, der sozialen Kompetenz und die Organisation von körperlichen Erfahrungen und Körperwahrnehmung. Erfahrungen von Selbstkompetenz durch selbstgewählte Spielangebote und kreative Aktivitäten oder etwa Frühenglisch stärken die Selbstwirksamkeit (vgl. auch Wittmann 2015). Partizipation nützt allen Kindern. Unter Partizipation wird »[…] die Einbindung von Kindern in die das Zusammenleben betreffenden Ereignisse und Entscheidungsprozesse verstanden« (Kühn 2013, S. 138), sie sei heilend und korrigierend (Kühn 2013, S. 138). Traumatisierte Kinder haben mitunter eine generalisierte Erwartung, keinen Einfluss zu haben. Diese »[…] verändert sich, wenn sie in der pädagogischen Einrichtung immer wieder erleben, dass sie etwas entscheiden können« (Wittmann 2015, S. 192). Die Kinder müssen als Gesprächspartner*innen wahr- und ernstgenommen werden, ohne dass die Grenzen zwischen Erwachsenen und Kindern verwischt werden. In unserer Einrichtung zieht sich die Partizipation durch den Tag. Die Kinder entscheiden z. B., wann sie Frühstück holen, wann sie schlafen gehen, was sie spielen oder arbeiten wollen. Die Partizipation ist altersentsprechend, ab fünf gestalten sie Kinderkonferenzen.
Besondere Aufgaben Kinder mit Behinderungen sind so einzigartig wie verschieden. Sie haben Mukoviszidose, sind blind, hören schlecht, haben Trisomie 21 etc. Sie sind darauf angewiesen, dass wir auch medizinische Kenntnisse haben und mit ihren Behinderungen mit größter Sorgfalt umgehen. Immer braucht es die offene Kommunikation zwischen den Pädagoginnen und den Kindern – auch und vor allem über ihre Behinderung. Kinder trauern anders und brauchen Pädagoginnen, die sie auf der Grundlage von Fachwissen, z. B. über das Todesverständnis der Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen, begleiten. Der dreijährige Mikel etwa kann außerhalb jedes Zeitgefühls Endgültigkeit nicht begreifen. Flüchtlingskinder sind einzigartig und verschieden. Die Fähigkeit, die Herkunftsgeschichten zu begreifen, auch der Wunsch der Pädagog*innen, sich über die Herkunftsländer zu informieren und der Respekt vor der anderen Kultur sind Voraussetzung für interkulturell kompetentes Handeln. Julia Gebrande beschreibt als Ergebnis ihrer Forschung Kindertagesstätten als »ein Puzzlestein bei der umfassenden Bewältigung der sexualisierten Gewalterfahrung« (Gebrande 2014, S. 271). Dazu bedarf es eines guten Netzwerkes und einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.
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