- Chapter 08: Situationserfassung - Added multiple references related to Auftrag, Aufgaben, and Methoden. - Updated content to clarify the importance of cooperation and resource orientation in situation assessment. - Chapter 09: Analyse - Introduced new references discussing the analysis process and methods. - Expanded on the distinction between data organization and the collection of assessments from stakeholders. - Chapter 10: Diagnose - Added references clarifying the etymology and significance of diagnosis in social work. - Updated sections on diagnostic principles, expert activity, and dialogical negotiation. - Included a detailed description of theory-guided case understanding and reconstructive methods.
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Evidence: Konzept Kooperative Prozessgestaltung
Source document: arbeit
Reference 1
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Pages: 136
- Lines: 1057-1059
- Quote: "In diesem zweiten Teil des Lehrbuches wird ein Konzept, eine Methodik für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit dargelegt. Aus den wichtigsten Erkenntnissen des Grundlagenteils wird zunächst ein Katalog von Folgerungen abgeleitet, der Anforderungen an professionelles Handeln beinhaltet."
Reference 2
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.2.1 Notwendigkeit eines methodisch strukturierten Vorgehens
- Pages: 140
- Lines: 1085-1086
- Quote: "Eine weitere Begründung für die Notwendigkeit eines methodisch strukturierten Vorgehens lässt sich aus Abbildung 4 ableiten: Aus dem Strukturmerkmal der Involviertheit als ganze Person."
Reference 3
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: Prozessmodelle als Strukturierungshilfe
- Pages: 143
- Lines: 1101-1104
- Quote: "Gorges schlägt für die Fallbearbeitung im Studium der Sozialen Arbeit einen Ablauf von acht Phasen vor: 1. Beschreibung der Ausgangslage, 2. Problemdefinition, 3. Erste Hypothesenbildung, 4. Materialsammlung (Anamnese), 5. Interpretation (Diagnose), 6. Interventionsplan, 7. Interventionsprozess, 8. Evaluation (vgl. 2002:377)."
Reference 4
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: Kooperationsebenen
- Pages: 146
- Lines: 1121-1123
- Quote: "der Sorgeberechtigten und der Kinder/Jugendlichen sowie die Zusammenarbeit mehrerer Fachkräfte (vgl. Merchel 1999b:54). Wenn diese Zusammenarbeit in anderen Ländern (etwa in der Schweiz) nicht für alle Praxisfelder rechtlich festgeschrieben ist, so sollte sie doch im professionellen Selbstverständnis verankert sein."
Reference 5
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.3.1 Idealtypisches Modell als Denkstruktur
- Pages: 147
- Lines: 1137-1140
- Quote: "Viele Geschehnisse im Berufsalltag in den verschiedenen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit sind nicht voraussehbar, etliche Entscheide fallen simultan, es entsteht manchmal eine Dynamik, in die sich ein Sozialpädagoge selbst verwickelt, dabei den Überblick verliert und in der plötzlich alles ganz anders kommt, als er es sich vorgestellt hat."
Reference 6
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.3.1 Idealtypisches Modell als Denkstruktur
- Pages: 148
- Lines: 1147-1147
- Quote: "Der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt dem Sozialarbeiter, aus den neu gewonnenen Erkenntnissen sein methodisches Handeln neu zu strukturieren."
Reference 7
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.3.2 Zeitliche Dimensionen
- Pages: 150
- Lines: 1161-1163
- Quote: "Eine 42-jährige Frau tritt nach dem Tod ihrer Mutter in ein Wohnheim für Erwachsene mit kognitiven Entwicklungsbeeinträchtigungen. Ihr Anliegen ist es, dort bis ins hohe Alter wohnen zu können. Nun soll ihr langjähriger Aufenthalt geplant und organisiert werden."
Reference 8
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.3.2 Zeitliche Dimensionen
- Pages: 151
- Lines: 1173-1174
- Quote: "Sozialarbeiterinnen können allenfalls reagieren, wenn sie im Hilfeprozess aus fachlicher Sicht zum Schluss kommen, dass der Auftrag nicht mehr sinnvoll erscheint."
Reference 9
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.3.2 Zeitliche Dimensionen
- Pages: 152
- Lines: 1185-1186
- Quote: "Methodisch strukturiertes Handeln zeichnet sich nun dadurch aus, die verschiedenen Prozesszyklen im Auge zu behalten, in ihnen handlungsfähig zu bleiben und sie gleichzeitig zu verbinden ."
Reference 10
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.4.1 Grundlegende Aspekte
- Pages: 154
- Lines: 1203-1206
- Quote: "Kooperative Prozessgestaltung (KPG) ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept zur Gestaltung des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit. In der nachfolgenden Abbildung 6 sind die wichtigsten Aspekte von KPG zusammengefasst ( Abb. 6)."
Reference 11
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.4.2 Reflexionskriterien für Methoden
- Pages: 157
- Lines: 1233-1235
- Quote: "Allerdings soll der Beizug von Methoden nicht zufällig erfolgen. Jede beigezogene Methode soll einerseits den fallbezogenen Anforderungen entsprechen, darüber hinaus soll sie aber auch grundsätzlich den Qualitätsanforderungen hinsichtlich professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit genügen."
Reference 12
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.5 Zusammenfassung der Erkenntnisse
- Pages: 158
- Lines: 1257-1258
- Quote: "Die Erkenntnisse aus Teil I dieses Buches sind in einen Anforderungskatalog für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit zusammengeführt worden ( Abb. 4). Es bildet die Basis für das in diesem Lehrbuch skizzierte Konzept."## Reference 13
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: Begriff ›Kooperative Prozessgestaltung‹
- Pages: 142
- Lines: 1093-1094
- Quote: "Wir verwenden in unserem Konzept die Bezeichnung »Kooperative Prozessgestaltung« und legen den Fokus damit auf die Gestaltung der Kooperation."
Reference 14
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.2.2 Prozessmodell ›Kooperative Prozessgestaltung‹
- Pages: 145
- Lines: 1110-1112
- Quote: "Wie durch die farbliche Gestaltung ersichtlich, lassen sich die Prozessschritte zwei Phasen zuordnen: einer analytisch-diagnostischen Phase (Situationserfassung, Analyse, Diagnose sowie am Ende: Evaluation) und einer Handlungsphase (Zielsetzung, Interventionsplanung und durchführung)."
Reference 15
- Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
- Chapter: 07 Konzept Kooperative Prozessgestaltung
- Section: 7.3.3 Struktur für Kooperation auf der Fachebene und Qualitätssicherung
- Pages: 155
- Lines: 1196-1199
- Quote: "Ganz besonderen Stellenwert für die Qualitätssicherung und -entwicklung in einer Organisation erhalten dabei exakte und prägnante Dokumentationen über die einzelnen Prozessschritte. Diese sollen das methodische Vorgehen der Professionellen, vor allem aber auch die wichtigsten Ergebnisse, Vereinbarungen und Erkenntnisse enthalten, damit die Möglichkeit geschaffen wird, die Einhaltung entsprechender Standards im Sinne einer Qualitätssicherung zu überprüfen."