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| introduction-text | markdown | Einleitung | Schreibe eine kurze Einleitung mit: (1) Aufgabenstellung des PKNW EPG, (2) Ziel der kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! – (3) vollständige Kapitelübersicht, (4) erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und deiner Rolle im Begleitprozess, (5) fachliche Begründung der Fallauswahl und (6) Hinweis auf Anonymisierung aller Personen und der Organisation. Tipp: Das Ziel der Arbeit beschreibt den Nachweis deiner Kompetenz in kooperativer Prozessgestaltung – nicht das Ziel des Falls. Die EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit, die Kompetenz in der Anwendung der KPG-Elemente nachweist (EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1). | 📝 Einleitung rahmt die Arbeit — Aufgabe, Ziel, Vorgehen, Datenschutz |
Aufgabenstellung
Ich schreibe diese Facharbeit im Studium Sozialpädagogik HF Flex an der Agogis als promotionswirksamen Kompetenznachweis „Exemplarische Prozessgestaltung (EPG)". Meine Aufgabe ist es, die ersten fünf Prozessschritte der Kooperativen Prozessgestaltung (KPG) anhand einer Praxissituation aus meinem Betrieb durchzuführen und zu dokumentieren. Grundlage bildet das Lehrbuch Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit von Hochuli Freund und Stotz (2021).
Übersicht über die einzelnen Kapitel
Nach der Einleitung (Kap. 1) folgt der organisationale Kontext (Kap. 2). Im Hauptteil (Kap. 3) werden die Prozessschritte Situationserfassung (3.1), Analyse (3.2), Diagnose (3.3), Zielsetzung (3.4) und Interventionsplanung (3.5) erarbeitet. Die Arbeit schliesst mit der fachlichen Reflexion (Kap. 4) ab.
Ziel der kooperativen Prozessgestaltung
Mit dieser Facharbeit weise ich meine Kompetenz in der kooperativen Prozessgestaltung nach. Ich nutze sie, um bei Leny genauer hinzuschauen und die Situation zu verstehen. Ich erhoffe mir handlungsleitende Erkenntnisse, die ich konkret für die Förderplanung und die weitere Begleitung umsetzen kann.
Praxiskontext und eigene Rolle
In meinem Praxisbetrieb, einem stationären Sonderschulheim, arbeite ich als Sozialpädagogin in Ausbildung auf der Wohngruppe. Die Kinder leben im Wocheninternat und werden interdisziplinär begleitet. Als Bezugsperson von Leny führe ich mit ihm und seinem Herkunftssystem Gespräche, leite die sozialpädagogische Förderplanung, bereite Kinderbesprechungen und Standortgespräche vor, verfasse Berichte und koordiniere mit internen und externen Fachpersonen die Zusammenarbeit.
Begründung der Fallauswahl
Bei Leny lassen sich im Alltag wiederholt ähnliche Verhaltensmuster beobachten. Diese werden im Team unterschiedlich interpretiert und erklärt. Leny ist offen für eine Auseinandersetzung mit sich. Lenys Situation eignet sich dafür, sie mit KPG genauer anzuschauen und die weitere Förderplanung zu präzisieren.
Persönlichkeits- und Datenschutz
Alle personenbezogenen Daten sind anonymisiert. Leny ist ein frei erfundenes Pseudonym. Weitere beteiligte Personen werden über ihre Funktion bezeichnet. Die Organisation nenne ich Praxisbetrieb. Die sprachliche Gestaltung erfolgt gemäss APA 7 geschlechtersensibel: Ist das Geschlecht bekannt, wird die entsprechende Bezeichnung verwendet, ansonsten eine geschlechtsneutrale Form.