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6 Unterstützungs- und Begegnungsmöglichkeiten bei Verhaltensauffälligkeiten
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Grundschulen. Die Programme sind von der Struktur her gleich aufgebaut und
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enthalten die o. g. Elemente. FAUSTLOS ist ein Gruppenprogramm, das für alle
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Schüler einer Klasse bzw. Gruppe eingesetzt werden kann (und soll).
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FAUSTLOS für den Kindertagesstättenbereich umfasst 28 Lektionen à ca. 20 Minuten, das Programm für den Grundschulbereich umfasst 51 Lektionen, die über
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drei Klassenstufen verteilt werden. Empfehlenswert sind zwei Lektionen pro Woche
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mit einer Dauer von jeweils 30 bis 45 Minuten. Die Autoren weisen ausdrücklich
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daraufhin, dass sich die Durchführenden einem vorhergehenden Training unterzogen haben sollten.
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Aufbau
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Die Arbeit mit FAUSTLOS ist sehr strukturiert. Es liegt ein systematisiertes Manual
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mit ritualisierten Vorgaben für die einzelnen Lektionen vor.
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»Zu jeder Lektion gibt es eine große Fotokarte, auf deren Rückseite drei Spalten
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zu finden sind:
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• der Vorbereitungsteil für Lehrer bzw. Erzieher enthält lektionenspezifische Informationen über die Zielsetzungen, wichtige sprachliche Konzepte und entwicklungspsychologische Hintergründe
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• Unterrichten der Lektion: Geschichte und Diskussion
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• weitere Inhalte der Lektion, die der Übung und Vertiefung des Gelernten dienen:
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Rollenspiele, Übungen, Vortragen des Gelernten, Elternbrief
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Alle Lektionen werden grundsätzlich nach dem gleichen Muster unterrichtet: zu
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jeder Fotokarte wird eine Geschichte erzählt, werden Fragen gestellt und Meinungen diskutiert. Anschließend werden Rollenspiele oder Übungen durchgeführt«
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(Krannich et al. 1997, S. 242).
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Jede Lektion beinhaltet somit drei Schritte:
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1. Das jeweilige Foto wird projiziert und zugleich eine vorgegebene Geschichte mit
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gleichfalls vorgegebenen Fragen vorgelesen. Danach wird die jeweilige Geschichte diskutiert und reflektiert.
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2. Rollenspiele: Nachdem die Geschichte erzählt und diskutiert wurde, wird ein
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Modellrollenspiel i. d. R. von dem Lehrer und einem Schüler vorgeführt. Nach
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dem Modellrollenspiel wird dieses von den Schülern nachgespielt. Die Durchführung wird reflektiert.
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3. Vertiefung des Gelernten: Das Gelernte soll übertragen werden; hierzu gibt es
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Materialien für zu Hause sowie ergänzende Spiele und Übungen (ausführliche
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Beschreibung im Handbuch, Cierpka 2001, S. 18 ff).
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Evaluation
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Nach sorgfältig kontrollierten Vorstudien wurde FAUSTLOS in Baden-Württemberg in einem Langzeitdesign mit Kontrollgruppen in 21 Grundschulen (Durch296
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