2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/525.md

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Paarbeziehung der Eltern. Die einzelnen Familienmitglieder können
entsprechend ihren Alters- und Familienrollen generational angemessen
(„funktional“) oder unangemessen („dysfunktional“) platziert sein. Im Falle
einer „dysfunktionalen“ Platzierung werden Kinder in eine Elternfunktion für
ihre Geschwister und/oder ihre Eltern („Parentifizierung“, BoszormenyiNagy 1975) bzw. eine Partner-/Partnerinfunktion für Vater und/oder Mutter
(familiäre „Strukturverschiebung“, Lidz et al. 1972) gedrängt.
Als Beispiele verwende ich die Landkarte einer funktionalen und einer
dysfunktionalen Familienkonstellation.
„Funktionale“ Familienstruktur:
Hypothesen zur aktuellen Familienstruktur: Vater (V) und Mutter (M) sind
auf der Eltern- und Paarebene verortet; es gibt eine angemessene
Generationengrenze zwischen dem Eltern- und dem Kindersubsystem;
insofern lässt sich eine auf einem angemessenen Informationsaustausch
beruhende Kooperation und Abgrenzung zwischen den beiden
Generationenebenen vermuten.
Mutter-Exekutive mit generationaler Aufwärtsbewegung des Sohnes:
Hypothesen zur aktuellen Familienstruktur: Eine versorgende Mutter (M)
mit angemessenen Beziehungen zu ihren beiden Töchtern (K2 und K3); ihr
Sohn (K1) befindet sich in der Tendenz, auf die Eltern- bzw. Paarebene zu
wechseln und hier den von der Mutter/Partnerin entfremdeten