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aktiviert und auf die aktuellen Erfordernisse eines spezifischen
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Unterstützungssystems bezogen werden können.
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Intuition: Achte auf das, was du schon spürst, aber
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noch nicht verbal benennen kannst.
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Intuition ist das notwendige Korrektiv der systematisch-methodischen
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Praxis. Soziale Arbeit und Therapie sind auch Kunsthandwerk. Dieser
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Aspekt präsentiert sich vor allem in der Intuition. Ohne sie wären
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Theorie und Praxis starr, streng und kalt. Intuition bringt die Gefühle
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ins Spiel, ohne das Rationale zu missachten. Sie beruht auf dem
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unbewussten Teil des Beziehungsspiels, in dem die kreative, wenig
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organisierte und spontane Seite des Menschseins ihren Platz hat. Wie
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viel Raum dieser unbewusste Teil einfordert, haben Freud, Jung und
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Erickson deutlich gemacht. Intuition ist auch ein wichtiges Thema in
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der Gender-Debatte. Ihre Bedeutung für die professionelle Gestaltung
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hilfreicher Unterstützungssysteme und deren Prozess hat Hosemann
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betont. Zugleich hat sie die Frage aufgeworfen, ob Frauen hinsichtlich
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der Intuition weniger Vorbehalte haben als Männer und deshalb auch
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unbefangener mit ihr experimentieren (Hosemann 1987). Wenn wir
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die Polarität von Intuition und Rationalität in den Rahmen der YinYang-Symbolik stellen, wird deutlich, dass es sich hier nicht um
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einfache biosoziale Zuordnungen handelt, sondern um beiden
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Geschlechtern zugängliche Seiten des ganzen Menschen.
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Sie müssen nur entwickelt werden.
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