2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/368.md

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„Sprich in der Ichform statt man oder wir“, d. h., mit allem
was du sagst, sagst du den anderen Gruppenteilnehmerinnen
etwas über dich.
„Störungen haben Vorrang“, d. h., Störungen der
Aufmerksamkeit durch innere Fantasiereisen, emotionale
Blockierungen und Verwirrungen sind wichtige Informationen
für alle und sollen mitgeteilt werden.
„Achte auf deine Körpersignale“, d. h., traue dem Körper als
Kommentator deiner Befindlichkeit.
Neben diesen personenorientierten kommunikativen Regeln
lassen sich eine Vielzahl von in anderen Bereichen entwickelten
Arbeitstechniken verwenden, z. B. Moderationstechniken,
Metaplan oder Mind-Maps. Das TZI-Verfahren eignet sich
besonders gut für die Gruppenarbeit in der Jugend- und
Erwachsenenbildung. Es ermöglicht die Beachtung der
aktuellen psychischen persönlichen Befindlichkeit, um das
inhaltliche Ziel der Gruppenarbeit zu erreichen.
Prozess- und selbsterfahrungsorientierte Gruppen haben die
Aufgabe, die Gruppe als Kontext für eine gelingende
Kommunikation der Teilnehmerinnen und eine darin mögliche
Selbstthematisierung zu nutzen. Da wir uns außer in unserer
Primärgruppe ständig auch in anderen sozialen Gruppen
bewegen, benötigen wir kommunikative Kompetenzen, um uns
in diesen sozialen Situationen als Menschen mit einem eigenen
Wert und persönlichen Fähigkeiten zu präsentieren. Wir
benötigen auch metakommunikative Kompetenzen, um aus
misslungenen Situationen zu lernen und neue so anzugehen,
dass ein erfolgreiches Verhalten wahrscheinlicher wird. Unter
einer systemischen Perspektive sind persönliche Probleme
einerseits als Ausdruck blockierter und konfliktreicher
Gruppenprozesse zu verstehen, andererseits als Folge derzeit
geringer persönlicher Ressourcen, sich in Gruppenprozesse
aktiv einzumischen. Prozess- und selbsterfahrungsorientierte
Gruppen haben die Aufgabe, Erfahrungen zu vermitteln, wie