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„Passive Variablen“: Sie beeinflussen die anderen Variablen
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weniger, als sie von diesen beeinflusst werden. Im Haushalt
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der griechischen Antike (oikos) waren das die Dienstboten,
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Knechte, Mägde, Sklaven usw., aber auch deren ganz
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persönliche Wünsche und Hoffnungen.
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– „Kritische Variablen“: Sie beeinflussen die anderen Variablen
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stark, werden aber im gleichen Masse auch von ihnen
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beeinflusst. In einem sehr modernen Verständnis von
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Familie wären dies alle ihre Mitglieder. Zwar sind die Eltern
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kleinerer Kinder im Bereich der Versorgung, der
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Organisation des Haushaltes und der Durchsetzung von
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Normen, Werten und Rollenvorschriften im Normalfall
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einflussreicher als diese, aber im Hinblick auf die emotionale
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Verbundenheit können Kinder sehr wohl genauso
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einflussreich sein. Freud sprach in diesem Sinne einmal von
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„her majesty, the baby“. In Familien mit älteren Kindern
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können sich auch im Versorgungsbereich Verschiebungen in
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Richtung Gleichheit ergeben, sodass hier die beeinflussende
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Kraft der Kinder noch zu- und die der Eltern abnimmt.
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– „Puffernde Variablen“: Diese beeinflussen selber wenig und
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werden ebenfalls nur wenig beeinflusst. Ein Beispiel wäre
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die religiöse Einstellung des Mitglieds einer ansonsten
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nichtreligiösen, aber – was ihr Muster angeht – toleranten
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Familie. Dessen Glaube, seine Kirchenbesuche usw. sind nur
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für sein Wohlbefinden wichtig aber nur ein Randthema der
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familiären Kommunikation.
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