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Bewertung – durch die Beobachterin transparent gemacht werden.
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Die Beschreibung der Wirklichkeit sagt mehr über die
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Beschreiberinnen und ihre Sichtweisen aus als über die Wirklichkeit
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selbst. Deshalb müssen die der Beobachtung vorauslaufenden und
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durch sie aktivierten Theorien, Modelle, Begrifflichkeiten der
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Beobachterin und ihre Erkenntnisinteressen (Habermas 1973) sowie
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der methodisch gesicherte Weg der Erkenntnis benannt werden und
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kritisierbar sein.
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Für die Soziale Arbeit und Therapie als Handlungswissenschaften
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sind darüber hinaus das methodisch gesicherte Handeln, vorab
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benennbare Ziele und ihr Vergleich mit den Ergebnissen (Evaluation)
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wesentliche Kriterien.
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Die ethische Konsequenz dieser Sichtweise fordert eine Akzeptanz
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anderer Sichtweisen und die Übernahme von Verantwortung für das
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eigene Handeln, seine Voraussetzungen und kommunikativen Folgen.
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Die methodische Konsequenz verlangt Interventionen, die auf
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Dialog und Kooperation angelegt sind und die Gleichwertigkeit ihrer
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Adressatinnen und der intervenierenden Professionellen betonen.
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Beispielhaft hierfür ist die Methode des Reflecting Team (vgl.
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6.6.3.2).
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Die politische Konsequenz heißt: Einerseits müssen wir uns um
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eine hohe professionelle Kompetenz bemühen. Wir sind Fachleute für
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in der bisherigen Geschichte des Problemsystems noch nicht oder
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nicht genügend thematisierte Problemlösungsstrategien. Andererseits
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bleiben unsere Auftraggeberinnen die Spezialistinnen für ihren Alltag,
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und ich persönlich kenne nur wenige, deren Bemühungen zur
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Alltagsbewältigung mir keinen Respekt abverlangt.
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