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Margret Mead, die u. a. durch ihre die Beziehung der
Geschlechter thematisierenden ethnologischen Feldforschungen
im Südseegebiet und ihre sozialpsychologischen Studien
berühmt geworden ist.
Walter Cannon, ein Hirnphysiologe, der den Begriff der
„Homöostase“
schuf.
Damit
ist
der
Prozess
der
Selbstregulierung gemeint, „der es Organismen erlaubt, einen
Zustand des dynamischen Gleichgewichtes zu erhalten, wobei
ihre Variablen innerhalb gewisser Toleranzgrenzen schwanken“
(Capra 1996, S. 58).
Ilya Prigogine, ein Chemiker, der mit dem Konzept der
„dissipativen Strukturen“ die Entwicklung von Systemen
beschrieb, die aus stabilen Zuständen heraustreten, in einem
instabilen Zustand ihre bisherige Ordnung auflösen und eine
neue schaffen, durch die sie wieder in einen neuen stabilen
Zustand zurückkehren. Mit diesem Konzept wurde eine neue
Sicht der Beziehung von Ordnung und Chaos möglich.
Die Gestaltpsychologie der Zwanzigerjahre (Max Wertheimer,
Wolfgang Köhler, Kurt Koffka); sie erarbeitete, ausgehend von
dem Satz des Philosophen Christian von Ehrenfels, „Das Ganze
ist mehr als die Summe seiner Teile“, das Konzept einer
ganzheitlichen Wahrnehmung.
Der Neurologe und Psychosomatiker Victor von Weizsäcker
ersetzte die kausale und individuumzentrierte Orientierung der
Medizin durch die „Verklammerung von Organismus und
Umwelt“ (von Weizsäcker 1973, S. 191) und prägte dafür die
Metapher des „Gestaltkreises“.
Die Begründer der atomaren und subatomaren Physik, Max
Planck, Albert Einstein, Nils Bohr, Otto Hahn, Lise Meitner,
Werner Heisenberg u. a., deren Forschungen wir die Grundzüge
eines neuen Bildes der Welt und des Kosmos verdanken.
Diese Vordenkerinnen des Systembegriffs wiesen zugleich große
Affinitäten zur Philosophie auf und knüpften an deren Diskurse an. So
entwickelte sich unter verschiedenen theoretischen Ausgangspunkten