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Einleitung: Zur Einfädelung
systemischer Theorie und Praxis in
die Soziale Arbeit
Das Welt- und Menschenbild des systemischen Ansatzes weist in
vieler Hinsicht eine Überschneidung mit den Grundideen der Sozialen
Arbeit auf, und in ihrer Praxis gewinnen die Methoden der
systemischen Arbeit eine immer größere Wichtigkeit.
Mit dem vorliegenden Buch soll diese Entwicklung gefördert
werden, indem ich in mehreren Schritten die „Einfädelung“ der
System- und Familientherapie in die Soziale Arbeit und deren
Ausweitung zur systemischen Sozialen Arbeit nachzeichne. Damit
möchte ich die bisher oft pragmatisch vollzogene Integration
systemischer Denk- und Handlungskonzepte in die Soziale Arbeit der
Reflexion und Kritik zugänglich machen.
Die Soziale Arbeit gewinnt durch diese Integration einen
einheitlichen theoretischen Rahmen und mithilfe der vielen
systemischen Methoden neue Spielräume für ihre Praxis.
Sie lässt sich in fünf Schritten vollziehen.
In einem ersten Schritt (im zweiten Kapitel) werden Soziale
Arbeit und Systembzw. Familientherapie unter dem
gemeinsamen Dach der systemischen Metatheorie angesiedelt.
Damit finden deren Begriffe und Konzepte Eingang in die
theoretischen Überlegungen und Praxiskonzepte der Sozialen
Arbeit.
Systemtherapie
und
Soziale
Arbeit
können
sich
erkenntnistheoretisch auf eine systemische Sicht der