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Und hier wird deutlich, welche Themen die Mädchen und Jungen
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beschäftigten und ihnen die Energie für schulische Erfolge auch
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rauben. Das wird leider oft durch ängstliche bis panikartige Befürchtungen bei den Pädagog*innen im Hinblick auf schulisches
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Scheitern nur verstärkt, statt dass man eine hilfreichere Haltung
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wie ‚es wird sich schon ein Weg für dich finden, auch wenn der
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Schulabschluss nicht direkt klappt oder sich gerade jetzt kein Ausbildungsplatz findet‘ entwickelt und vermittelt. Für Kinder wie Jana
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und Philipp ist die Auseinandersetzung mit ihren Versagensängsten
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und anderen Ängsten genauso wichtig und zukunftsbildend wie die
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Unterstützung in schulischen Angelegenheiten. Die Erfahrung, für
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die Menschen in ihrer Wohngruppe wichtig zu sein, stärkt Jana. Das
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gilt auch für die Erfahrung, dass Selbstkontrolle möglich ist und das
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Leben erleichtert, in der Schule und anderswo.
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Den ‚erweiterten Lebensraum‘ geschützter pubertierender
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Mädchen und Jungen empfinden Jana und Philipp als Bedrohung.
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Meist lösen ihre bisherigen Erfahrungen Angst im Umgang mit
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Fremden aus. Sie brauchen die Zeit und Unterstützung, um Sicherheit entwickeln zu können. Der immer kompliziertere Übergang
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zum Erwachsensein stellt die Jugendhilfe vor die Aufgabe, für
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Mädchen und Jungen wie Jana und Philipp Unterstützungsangebote bereitzustellen, die nicht im kurzzeitbetreuten Wohnen ab
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dem sechzehnten Lebensjahr enden. Dies gilt in besonderem Maße
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für die Mädchen, da diese meist erst in späterem Alter in die Erziehungshilfe kommen und ihnen Zeit zur Neuorientierung und
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Lebensplanung gelassen werden muss.
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In der Regel verfügen vieler dieser Jugendlichen im Gegensatz
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zu Kindern, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, kaum über
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stabile private Netzwerke und ausreichende materielle Ressourcen.
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Sie sollen schneller auf eigenen Beinen stehen, können bei Problemen
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aber kaum auf Rückhalt zurückgreifen. Die Reaktivierung der Erfahrung des äußersten Verlassen Seins kann einen fast vollständigen
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Verlust der einmal erreichten inneren Sicherheit bewirken. Dazu
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kommt die Angst vor dem Bestehen in einer komplizierten Welt. So
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verwundert es nicht, wenn die Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- &
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Jugendhilfestatistik Folgendes feststellt: „In den Fällen, in denen
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Hilfen deutlich über die Volljährigkeit und damit über einen
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