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der noch nicht ausreichend entwickelten Ich-Funktionen, dann
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wird ‚Ich-Unterstützung‘ planmäßig gefördert, „[…] ein echtes
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therapeutisches Milieu solle in ausreichendem Maße Bestandteile
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enthalten, die über das augenblickliche Niveau der von Pathologie
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her bestimmten Behandlungsmaßnahmen hinaus Wachstum und
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Wandlung unterstützen“ (Redl 1987; 1971, S. 84). Eine Vertreterin
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der neueren Milieutherapie, Silke Gahleitner benutzt hierfür den
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Begriff der ‚schützenden Inselerfahrungen‘ (Gahleitner 2005, S. 63;
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2011, S. 40; auch bereits Petzold/Goffin/Oudhof 1993) und betont –
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auch ein Ergebnis ihrer Studie zur Wirkfaktoren im therapeutischen
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Milieu – die Bedeutung des Alltags: „Aus dem Zusammenleben im
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Alltag, den damit verknüpften sozialen Beziehungen, in denen man
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sich mit anderen auseinandersetzt, konstituiert sich interaktiv die
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Identität des Menschen.“ (Gahleitner 2011, S. 33). Dazu gehöre auch
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„[…] der Respekt vor den Erfahrungen, Interpretationen, Lösungsstrategien und Ressourcen, so wie sie in den jeweils biografisch gegebenen Lebenslagen und Bezügen entstanden sind.“ (ebd., S. 35).
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Der Rückgriff auf frühe psychoanalytische Traditionen und das
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‚therapeutische Milieu‘ bedeute jedoch nicht eine Therapeutisierung
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des Alltags, sondern eine explizite Betonung pädagogisch verwurzelter Betreuungskonzeptionen, es gehe um ein ‚pädagogischtherapeutisches Milieu‘ (Gahleitner 2016).
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In allen hier beschriebenen pädagogischen Konzepten spielt
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die Bezugsperson, die professionelle Bindung eine große Rolle,
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sodass unbedingt die Bindungstheorie als eine der Wurzeln von
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Traumapädagogik gelten muss. Die von Bowlby formulierten
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therapeutischen Aufgaben zur Bindungsgestaltung, die ich in Anlehnung an Mary Ainsworth als professionelle Feinfühligkeit bezeichnen möchte, gelten umso mehr für die Traumapädagog*innen
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(Bowlby 1995).
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6.5
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Die Haltung
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Ich verstehe Traumapädagogik vor allem als eine Haltung, als
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konsequente Menschlichkeit. Aus den oben beschriebenen Wurzeln
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gehen viele wertvolle Haltungen hervor. Zwei möchte ich – auch
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